Willkommen beim Turnverein 1861 Oberkirch e.V.
Neue Übungsleiter
Landesturnfest 2010 in Offenburg
Sportlerehrungsfeier 2009
Sportler-Ehrungsfeier 2008
Hallensanierung Turnhalle Schwarzwaldstraße
TVO-Anbau an Sporthalle Oberdorf
Sport trotz Krebs
Neue Übungsleiter
Die Neuen Übungsleiter
Die Neuen Übungsleiter

Vier neue Übungsleiter Geräteturnen.

Gleich vier Übungsleiter/Innen absolvierten die Fachausbildung Geräteturnen.
Valentina Fischer, Christain Männle, Martin und Michael Maier.

Herzlichen Glückwunsch !!


- hier gibt´s mehr ...

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Landesturnfest 2010 in Offenburg


Herzlich willkommen in Offenburg!

Offenburg heißt alle Turnerinnen und Turner bereits jetzt herzlich zum Landesturnfest 2010 willkommen! Die Stadt freut sich, dass der Badische Turner-Bund Offenburg wieder einmal als Austragungsort für das größte Breitensportereignis Baden-Württembergs gewählt hat.
Im zeitgeschichtlichen Archiv der Stadt Offenburg findet man auf der Suche nach „Landesturnfest“ als erstes Datum den 9. August 1926, dann 25 Jahre später das mehrtägige Fest vom 3. – 5. August 1951 und genau zehn Jahre später wieder ein solches Event vom 3. – 6. August 1961. Das letzte Landesturnfest in Offenburg endete 1972 nach vier Tagen an dem Tag, an welchem es 2010 beginnt.

Vom 2. bis 6. Juni 2010 ist Offenburg Gastgeber für Turne-rinnen und Turner aus Baden-Württemberg. Stadtverwaltung sowie sportbegeisterte Bürgerinnen und Bürger - rund 40 Prozent der Offenburger, etwa 25.000 Menschen, treiben in über 120 Vereinen aktiv Sport, darunter 8.500 Jugendliche - freuen sich auf über 400 spannende Wettkämpfe in rund 40 Disziplinen. Die Sportstadt Offenburg bietet mit ihren Sport- und Mehrzweckhallen sowie den Wettkampfstätten der Kernstadt und in den Ortsteilen beste Bedingungen für sportliche Höchstleistungen.

In den Wettkampfpausen ist sowohl für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch für Besucherinnen und Besucher des Landesturnfests in Offenburg einiges geboten. Neben dem vielfältigen Rahmenprogramm des Turnfests bietet die Stadt innerhalb der historischen Stadtmauer nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine lebendige Fußgängerzone, die zum bummeln, einkaufen oder einer gemütlichen Pause in einem Straßencafé einlädt. Die land-schaftlich reizvolle Umgebung zwischen Rheinebene und Vorbergzone ist ideal für Ausflüge.

Ich wünsche mir, im nächsten Jahr viele aktive Turnerinnen und Turner, aber auch viele Gäste und Besucher im gastfreundlichen Offenburg begrüßen zu können. Das offene Tor in unserem Stadtwappen symbolisiert es – herzlich willkommen!

Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin

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"Gemeinsam einzigartig“

Landesturnfest Baden-Württemberg in Offenburg

Der Badische und der Schwäbische Turnerbund laden gemeinsam mit der Stadt Offenburg und den Vereinen des Ortenauer Turngaus zum Landesturnfest Baden-Württemberg ein. In der traditionsreichen Stadt an der Kinzig werden vom 2. – 6. Juni 2010 bis zu 15.000 aktive Turnerinnen und Turner sowie eine Vielzahl an Tagesbesuchern erwartet. Die modernen Messehallen in der Ortenau-Metropole bieten hervorragende Voraussetzungen für die Mehrzahl der ausgeschriebenen Baden-Württembergischen Meisterschaften, Wettkämpfe, Wettbewerbe und hochkarätigen Veranstaltungen.
Offenburg wird auch zum Turnfest der kurzen Wege. In wenigen Minuten kommen Teilnehmer und Besucher von der Messe in die reizvolle, historische Offenburger Innenstadt, wo tagsüber und an den Abenden auf mehreren Bühnen und Plätzen ein buntes und kostenfreies Unterhaltungsprogramm geboten wird.
Turnfeste sind heute deutlich mehr als nur reine Wett-kampfveranstaltungen. Sie sind gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte in einer Stadt sowie einer ganzen Region. Landesturnfeste sind in der Sportlandschaft Baden-Württembergs einzigartig und stellen das gemeinsame Sporttreiben sowie das Erlebnis mit der Vereinsgruppe in den Mittelpunkt. Aktiv mitmachen können allerdings nicht nur die Mitglieder unserer Turn- und Sportvereine. Eingeladen sind alle Mannschaften und Einzelpersonen, freie Gruppierungen und Interessensgemeinschaften. Der Badische und Schwäbische Turnerbund öffnet ganz bewusst die Messetore in Offenburg für Bewegungs- und Erlebnishungrige aller Fachverbände. Neue Angebote wie ein Schnürlesturnier (Fußballtennis) aber auch die bekannten Jedermann(und frau)-Wettbewerbe können auch von Nicht-Turnern geleistet werden. Neben dem umfangreichen Wettkampfangebot werden vor allem auch attraktive Showprogramme sowie hochkarätige Musik-Events Gäste aus nah und fern nach Offenburg locken. Die Gemeinsamkeit der Landesturnfeste beinhaltet deshalb auch eine bewusste Einbeziehung der Bevölkerung. Eröffnungs- und Abschlussfeier auf dem Marktplatz, der Festzug am Sonntag durch die Innenstadt oder aber die Gala- und Showveranstaltungen in den Messehallen sind ganz besondere Blickpunkte dieses großen, fünftägigen Turnertreffens an der Kinzig.
Freuen wir uns gemeinsam auf das einzigartige Offenburger Landesturnfest in den Pfingstferien 2010.

Gerhard Mengesdorf, Präsident Badischer Turner-Bund
Rainer Brechtken, Präsident Schwäbischer Turnerbund

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Landesturnfest 2010 in Offenburg

15.000 bis 20.000 Teilnehmer erwartet / Größte Breitensportveranstaltung / Etat von 1.4 Millionen Euro

Seit gestern (Dienstag 17.06.2008) ist es perfekt: Offenburg wird 2010 Austragungsort der größten Breitensportveranstaltung in Baden-Württemberg, dem Landesturnfest.

Offenburg.
Gerhard Mengesdorf, Präsident des Badischen Turnerbundes und Offenburgs Bürgermeister Christoph Jopen besiegelten gestern mit ihren Unterschriften die Zusammenarbeit zwischen Offenburg und dem Turnverband. Zum Landesturnfest Baden-Württemberg werden vom 2. bis 6.Juli 2010 zwischen 15.000 und 20.000 Teilnehmer erwartet. Wir freuen uns, dass der Ortenauer Turngau die Initative ergriffen hat", sagt Mengesdorf.
Offenburg sei durch den Schwarzwald und das Elsass ein attraktiver Standort, zudem können sich die Stadt den vielen tausend Gästen präsentieren und Eigenwerbung betreiben: "Das Landesturnfest spielt im Stadt-Marketing-Konzept einer jeden Kommune eine wichtige Rolle", sagt der Präsident des Badischen Turnerbundes. Zudem bestünde eine große historische Verbindung zwischen Offenburg und der Turnerschaft: Die Demokratiebewegung von 1848 habe in der Region eine ebenso große Rolle gespielt wie bei den Turnern.

2000 Ehrenamtliche
Nach Worten von Offenburgs Bürgermeister Christoph Jopen hatte Thomas Stampfer, Vorsitzender des Ortenauer Turngaus, 2005 die Idee, die Veranstaltung zum jetzt siebten Mal nach Offenburg zu holen (siehe Turnfest Historie). "Anfang 2007 haben wir die Idee den Gremien vorgestellt. Die Begeisterung war groß", sagte Jopen - zumal einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung das letzte Landesturnfest noch in bester Erinnerung hätten. Rund 2000 ehrenamtliche Helfer müssen in den fünf Juni-Tagen mit anpacken.
Für die teilnehmer sollen alle Schulen in der kernstadt, möglicherweise auch in den umliegenden Gemeinden geöffnet werden, um den Sportlern Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten, sagte Jopen. Der Bürgermeister hob die "große Attraktivität" des Standorts durch die Messe Offenburg-Ortenau hervor.
So soll die Messehalle 1 "sporttauglich" umgebaut werden, als weiterer Pluspunkt komme der "große Freibereich" der Messe hinzu: "Und natürlich haben wir vom 2. bis 6.Juni 2010 bestes Wetter bestellt", sagte Jopen verschmitzt. Von Vorteil sei das Landesturnfest auch für den regionalen Handel: "Dieser kann sich den vielen tausend Kunden optimal präsentieren."

"Soziale Gemeinschaft"
Rainer Brechtken, Präsident des mitveranstaltenden Schwäbischen Turnerbundes, sprach von der "größten Breitensportveranstaltung, was das Mitmachen angeht." Es ginge vor allem darum, die "Kernmarke Kinderturnen" in den Mittelpunkt zu stellen: "Ein Kind, das sich nicht bewegt, ist eingeschränkt in seinen Möglichkeiten", sagte Brechtken. Überhaupt seien die Turnvereine "Marktführer" in Sachen Fitness und Gesundheitsprävention. "Das Wichtigste am Fest ist allerdings nicht der Sport, sondern die soziale Gemeinshaft", fügte der Präsident des Schwäbischen und auch Präsident des Deutschen Turnerbundes, hinzu.
Thomas Stampfer, Vorsitzender des Ortenauer Turngaus betonte, dass die rund 90 Mitglieds-Vereine alles dafür tun werden, um "unsere Gäste bestens" zu versorgen. Der badische Turnerbund plant für das Fest mit einem Etat von 1,4 Millionen Euro. Von der Stadt Offenburg werden 100.000 Euro bereitgestellt.
In gut zwei Wochen wird eine Offenburger Delegation zum nächsten Landesturnfest nach Friedrichshafen reisen, um sich Sachen Organisation schlau zu machen.




Turnerbund

Der badische Turnerbund ist nach eigenen Angaben der größte Sportverband in Baden mit mehr als 1100 Vereinen und etwa 450.000 Mitgliedern. Dem Ortenauer Turngau gehören rund 40.000 Mitglieder an.


Turnfest Historie

Das erste Landesturnfest (damals noch Oberrheinisches Turnfest) wurde 1861 in Karlsruhe veranstaltet. Offenburg war bisher sechsmal Austragungsort, zuletzt 1974. Die Premiere in der Ortenau gab´s bereits 1873. Auch in Lahr fanden drei Turnfeste statt, das bislang letzte 1980. Seit 2001 veranstalten der badische und der Schwäbische Turnerbund gemeinsam die Landesturnfeste Baden-Württemberg. Die Turner treffen sich alle zwei Jahre zu ihrem Stelldichein, abwechselnd im badischen und im schwäbischen Landesteil. Nach Friedrichshafen 2008 geht es 2010 nach Offenburg.

Landesturnfest Baden-Württemberg 2008 2.-6.Juli Friedrichshafen
Landesturnfest Baden-Württemberg 2006 24.-28.Mai Heidelberg
Landesturnfest Baden-Württemberg 2003 3.-6.Juli Villingen-Schwenningen
Landesturnfest Baden-Württemberg 2001 23.-27.Mai Konstanz

Badische Landesturnfeste
42.Bad.Landesturnfest 1997 Karlsruhe
41.Bad.Landesturnfest 1992 Pforzheim
40.Bad.Landesturnfest 1988 Rastatt
39.Bad.Landesturnfest 1984 Singen
38.Bad.Landesturnfest 1980 Lahr
37.Bad.Landesturnfest 1977 Weinheim
36.Bad.Landesturnfest 1974 Offenburg
35.Bad.Landesturnfest 1970 Heidelberg
34.Bad.Landesturnfest 1967 Lörrach
33.Bad.Landesturnfest 1964 Karlsruhe
32.Bad.Landesturnfest 1961 Offenburg
31.Bad.Landesturnfest 1957 Mannheim
30.Bad.Landesturnfest 1954 Freiburg
29.Bad.Landesturnfest 1951 Offenburg
28.Bad.Landesturnfest 1939 Mannheim
27.Bad.Landesturnfest 1935 Karlsruhe
26.Bad.Landesturnfest 1932 Offenburg
25.Bad.Landesturnfest 1930 Mannheim
24.Bad.Landesturnfest 1929 Gaggenau
23.Bad.Landesturnfest 1926 Offenburg
22.Bad.Landesturnfest 1925 Heidelberg
21.Bad.Landesturnfest 1924 Konstanz
20.Bad.Landesturnfest 1921 Lahr
19.Bad.Landesturnfest 1912 Freiburg
18.Bad.Landesturnfest 1909 Heidelberg
17.Bad.Landesturnfest 1905 Pirmasens
16.Bad.Landesturnfest 1902Pforzheim
15.Bad.Landesturnfest 1899 Neustadt a.H.
14.Bad.Landesturnfest 1895 Straßburg
13.Bad.Landesturnfest 1893 Pforzheim
12.Bad.Landesturnfest 1890 Kaiserslautern
11.Bad.Landesturnfest 1886 Pforzheim
10.Bad.Landesturnfest 1883 Neustadt a.H.
9.Bad.Landesturnfest 1881 Lahr
8.Bad.Landesturnfest 1887 Bruchsal
7.Bad.Landesturnfest 1875 Heidelberg
6.Bad.Landesturnfest 1873 Offenburg
5.Bad.Landesturnfest 1870 Baden-Baden
4.Bad.Landesturnfest 1868 Mannheim
3.Bad.Landesturnfest 1865 Freiburg
2.Bad.Landesturnfest 1863 Pforzheim
1.Bad.Landesturnfest 1861 Karlsruhe


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- Presseartikel ARZ vom 18.Juni 2008 -


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Stadt Offenburg

... historische Turnfeststadt mit Herz


Die Kreis- und ehemalige Freie Reichsstadt Offenburg liegt am Ausgang des Kinzigtales und ist wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Ortenau. Wichtige Straßen und Eisenbahnlinien treffen in Offenburg zusammen, so spricht man auch vom "Tor zum Schwarzwald".

Offenburg wurde im Jahre 1101 erstmals urkundlich erwähnt und im Jahr 1240 zur Freien Reichsstadt erklärt. In den folgenden drei Jahrhunderten erlebte Offenburg seine Blütezeit. Die Anfänge der Stadt allerdings reichen wesentlich weiter in die Geschichte zurück.

Bereits Kelten und Römer hatten ihre Siedlungen im Herzen der Ortenau. Nachdem sich die Römer nach dem fall des Limes auf die linken Seite des Rheins zurückgezogen hatten, kamen in den folgenden Jahrzehnten alemannische Sippen von Norden und ließen sich in der fruchtbaren Rheinebene am Fuße des Schwarzwaldes nieder.

Der Ursprung der heutigen Altstadt liegt vermutlich in einer Marktsiedlung, die bereits vor 1100 entstanden ist. In jener Zeit errichteten die Zähringer auch eine Burg, die bis heute im Wappen der Altstadt erhalten ist. Am 12.September 1847 wurde im Gasthaus Salmen das Offenburger Programm veröffentlicht, das mehrere Forderungen im Namen des badischen Volkes enthielt. Neben der Lossagung von den Karlsbader Beschlüssen wurden insbesondere Grund- und Menschenrechte, wie z.B. die Pressefreiheit, gefordert.

Am 19.März 1848 fand die als Offenburger Volksversammlung in die Geschichte eingegangene Kundgebung mit rund 20.000 Teilnehmern statt, die die aufgestellten Forderungen von 1847 bestätigte und sogar erweiterte.

Offenburg bietet viele Schokoladenseiten: Messe- und Medienstadt, Kultur- und Einkaufsstadt, Weinstadt, Tor zum Schwarzwald ... Und wer an einmem der vielen Offenburger Sonnentage im Stadtzentrum im Straßencafe´sitzt, spürt sofort awarum diese Stadt so heißt: Die Offenburger sind aufgeschlossen, das Stadtbild ist heiter und sympatisch, die Atmosphäre freundlich und angenehm, leicht offen - Offenburg ist eine europäische Wohlfühlstadt. Umgeben von einer der schönsten Landschaften Deutschlands, der Ortenau.

In dieser lebens- und liebenswerten Stadt treffen sich vom 2. bis 6.Juni 20110 (in den letzten Tagen der Pfingstferien) etwa 15.00 Turnerinnen und Turner aus Baden-Württemberg zum fünften gemeinsamen Landesturnfest des Badischen und Schwäbischen Turnerbundes. Viele Wettkämpfe und Veranstaltungen werden in den nahen zum Stadtzentrum gelegenen Messehallen stattfinden.
Die Offenburger Altstadt bietet eine wunderbare Kulisse für die Schauvorführungen unserer Vereine, für Konzerte der Turnerspielmannszüge, gesellige und unterhaltsame Musikabende sowie als Partymeile beim Landesturnfest 2010.

Weiter Infos im Internet unter
www.Landesturnfest-Offenburg.de
oder unter
www.Badischer-Turner-Bund.de

Die Ausschreibung erscheint zum Internationalen Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt.
Badischer Turner-Bund
Am Fächerbad 5, 76131 Karlsruhe
Telefon (0721)1815-0

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Weniger Turner als erwartet


Fürs Landesturnfest haben sich "nur" 11 000 angemeldet / 2500 weniger als 2008 / Trotzdem Riesenprogramm

Es kommen weniger als erwartet, aber immer noch genug, um Offenburg fünf Tage lang zu prägen: Das Landesturnfest vom 2. bis 6. Juni wird von der Stadt auch unter Marketing-Gesichtspunkten gesehen.

Offenburg.
Mit einer Pressekonferenz eröffneten Vertreter des Badischen und des Schwäbischen Turnerbundes im Rathaus die heiße Organisationsphase vor dem landesturnfest, das vom 2. bis 6. Juni in Offenburg stattfindet. Es ist übrigens das siebte dieser Art in der Stadt.
Liegt es am Termin in den Pfingstferien, dem wenige Wochen später stattfindenden Landeskinderturnfest in Donaueschingen oder am allgemeinen Trend weg vom Vereins- und hin zu individuellem Vereinssport: Die schwindenden teilnehmerzahlen, die auch schon bei den Vorgängerfesten in Friedrichshafen (2008) und Heidelberg (2006) setzen sich jedenfalls auch in Offenburg fort: 11 000 angemeldete Turner bedeuten 2500 weniger als vor zwei Jahren.
Dennoch oder gerade deshalb gaben sich die Organisatoren um Gerhard Mengesdorf, dem Präsidenten des badischen Turner-Bundes, entschlossen und zuversichtlich, "ein fantastisches Fest" zu präsentieren. Keine Frage: Die annähernd 15 000 Aktiven, da sind die Helfer dabei, werden die Stadt über Fronleichnam schon durch ihre Anwesenheit prägen. Hinzu kommen die Besucher, die sich Organisatoren und Stadt bei gutem Wetter in großer Zahl erhoffen.
An der Stadt liege es jedenfalls nicht, dass sich weniger Teilnehmer angemeldet hätten, lobt der Präsident. Organisation und Vorbereitung seien optimal, wenn auch fachbereichsleiter Bernhard Schneider als Räpresentant der Stadt von den Schwierigkeiten sprach, in den Pfingsferien das notwendige Personal zu rekrutieren. Mit dem "Instrument des Urlaubstopps" habe man es schließlich geregelt. Die geringere Teilnehmerzahl hat aber auch einen positiven Effekt: Die Aktiven müssen nicht in Hallen und Schulen der Ortsteile untergebracht werden. Die Kernstadt reicht.


Stichwort


Das Programm in der Innenstadt


Neben der Messe ist die Innenstadt Veranstaltungsschwerpunkt des Landesturnfestes vom 2. bis 6. Juni. Auf dem Marktplatz und an der Ursulasäule werden dafür zwei Bühnen aufgebaut, auf denen am 3. und 4. Juni fast pausenlos Schauveranstaltungen von Turnvereinen stattfinden.

Weitere Veranstaltungen auszugsweise:
* Mittwoch, 2. Juni: 20.30 Uhr Eröffnungsfeier, Marktplatz, täglich Ausstellung der Turnfestfahnen an der Georg-Monsch-Schule.

* Donnerstag, 3. Juni: 9 Uhr Fronleichnams Gottesdienst, 18 bis 23 Uhr Spielmannszüge, Marktplatz; Rockkonzert der "Infected Salves" an der Ursulasäule.

* Freitag, 4. Juni: 19 Uhr Heilbronner Abend (dort findet das nächste Landesturnfest statt, Marktplatz; 20 Uhr Konzert "Miller Blues Orchestra", Ursulasäule; ökumenischer Gottesdienst, Heilig-Kreuz-Kirche.

* Samstag, 5. Juni: Konzert der Musikschul-Bigband "Sunrise", Marktplatz.

* Sonntag, 6. Juni: 12 Uhr Festzug in der Innenstadt; Abschlussveranstaltung, Marktplatz.


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Sportlerehrungsfeier 2009

Bei der Sportler-Ehrungsfeier der Stadt Oberkirch, am Mittwoch 14.Oktober 2009, in der Oberkircher Erwin-Braun-Halle, konnte Oberbürgermeister Matthias Braun auch wieder einige Sportler des TV 1861 Oberkirch auszeichnen:

Laura Huber
Laura Huber

Jugendsportmedaille in Bronze

für die Leichtathletin Laura Huber. Sie wurde im September 2009 Badische Meisterin im Deutschen Sechskampf.

TVO-Handball III.M
TVO-Handball III.M

Sportmedaille in Bronze

für die 3.Handball-Mannschaft
mit Holger Albiez, Andreas Bähr, Dominik Bähr, Thorsten Bloszat, Martin Blust, Mike Bohn, Carsten Boldt, Tobias Boos, Joachim Boschert, Frank Brandstetter, Nick Dörflinger, Johannes Dreja, Dirk Erlach, Stefan Erlach, Ivo hamel, Thomas Hirt, Ken Leppin, Stephan mennle, Andreas Ott, Marco Ruh, Jürgen Schweiger, Stefan Spinner, Jan Spissinger, Andre´Tilly, Sven Wachsmann, Frank Wagner und Trainer Stefan Blust.

Ebenfalls mit der Bronze-Medaille konnten ausgezeichnet werden:

Georg Vogt und Marcus Schmidt für den 3.Platz bei der Baden-Württembergischen Staffel-Meisterschaft, Klasse H 70, der Orientierungsläufer.
Da beide beruflich verhindert waren, wird Ihnen die Medaille nachgereicht.

Uta Erdrich
Uta Erdrich



Sportmedaille in Silber

für Uta Erdrich, 20 x Sportabzeichen in Gold

Felix und Fabian Kopp
Felix und Fabian Kopp


Jugendsportmedaille in Silber

für Felix Kopp, Orientierungslauf Klasse H 14, 1.Sieger bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften Mitteldistanz am 15.03.2008 in Gundelfingen

für Fabian Kopp, Orientierungslauf Klasse H 16, 1.Sieger bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften Mitteldistanz am 15.03.2008 in Gundelfingen

Emil Kimmig
Emil Kimmig


Sportmedaille in Gold


für Emil Kimmig, Orientierungslauf Klasse H 50, 1.Sieger Deutsche Einzelmeisterschaften Langdistanz am 27.September 2008 in Baindt.

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Sportler-Ehrungsfeier 2008

Bei der Sportler-Ehrungsfeier der Stadt Oberkirch, am Mittwoch 15.Oktober 2008, in der Oberkircher Erwin-Braun-Halle, konnte Oberbürgermeister Matthias Braun auch wieder einige Sportler des TV 1861 Oberkirch auszeichnen:


Jugendspormedaille in Bronze

für die Turnerin Tanja Strohmaier. Sie erreichte mit dem TV Hofweier den Mannschaftstitel der Ortenauer Turnligen.



Sportmedaille in Bronze

für die 1.Volleyball-Damen-Mannschaft
mit Raphaela Baudendistel, Oksana Bechtold, Elena Bose, Lisa Busam. Swetlana Eckermann, Melanie Ell, Laura Glatt, Anna Hetzel, Irina Koch, Daniela Kimmig, Alla Liebert, Leonie Neuschwander, Helene Wacker und Trainer Uwe Größl.


Jugendsportmedaille in Silber

für Fabian Kopp, Orientierungslauf Klasse H 14, 1.Sieger bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften Langdistanz am 22.07.2007 in Schonach


Sportmedaille in Silber

für Josef Erdrich, 20 x Sportabzeichen in Gold

für Marcus Schmidt, Orientierungslauf Klasse H 40, 2. Sieger BW-Meisterschaften am 22.07.2007 in Schonach,

Sportmedaille in Gold

für Emil Kimmig, Orientierungslauf Klasse H 50, 1.Sieger Deutsche Einzelmeisterschaften Langdistanz am 13.Oktober 2007 in Bad Freienwalde.

Eine Darbietung der Tanzgruppe des TV Oberkirch, Leitung Nadine Ziegler, rundete das Programm der Feier ab.

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Hallensanierung Turnhalle Schwarzwaldstraße

Turnhalle Schwarzwaldstraße wieder geöffnet

Aus Gründen der Sicherheit hatte die Stadt Oberkirch ab 13.Dezember 2007 die Turnhalle Schwarzwaldstraße gesperrt. Es bestand die Gefahr, dass die Wand aus Glasbausteinen einbricht. Die Glasbausteinwand war seit vielen Jahren ein "Stein des Anstosses", doch niemand wollte die Verantwortung übernehmen. Daher war die logische Folge die Sperrung der Halle.
Das brachte neben den Schulen, auch die Vereine in größte Verlegenheit. Der Vereins-Turnbetrieb konnte nur teilweise umorganisiert werden. Etwa 250 Vorschul-Kinder waren davon betroffen.


- weitere Information zur Sanierung -

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Gymnastikraum
Gymnastikraum
Lichteinfall durch die Oberlichter
Lichteinfall durch die Oberlichter
unterer Teil ist beschichtet
unterer Teil ist beschichtet

ARZ vom 11.Januar 2008

Hallensanierung läuft nach Plan

Nach der überraschenden Schließung im Dezember wird die alte Turnhalle wieder auf Vordermann gebracht.

Die einsturzgefährdete Turnhalle in der Schwarzwaldstraße wird mit Hochdruck saniert. Wenn das Wetter mitspielt, können Schüler und Vereine das Gebäude bereits übernächste Woche wieder nutzen.

Oberkirch.
So plötzlich die Schließung der alten Turnhalle in der Schwarzwaldstraße kam, so rasch geht die Sanierung der einsturzgefährdeten Glasbausteinfassade über die Bühne. Am Montag wurden die Arbeiten an der maroden Halle aufgenommen. Geht alles gut, stehen die Sporträume spätestens übernächste Woche wieder zur Verfügung. "Wir sind mit dem Verlauf der Sanierung sehr zufrieden", konstatierte Michael Engler vom Oberkircher Stadtbauamt, "wenn uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, sind wir Ende nächster Woche fertig".
Bis Mittwochabend waren bereits drei der riesigen Glasbausteinfenster abgetragen. Mit schwerem Gerät werden die neuen Porenbetonsteine unmittelbar danach passgenau in die Wand eingefügt. Über fünf Meter messen die gewaltig anmutenden Formsteine, die insbesondere im Industriebau zum Einsatz kommen. Eine willkommende Zeitersparnis, sagt Engler. "Wenn wir die gesamte Wand mauern müssten, wären wir in vier Wochen noch nicht fertig".
Und für die Verantwortlichen zählt jeder Tag: Zügig will die Stadt die Sporthalle wieder öffnen, damit sie Schulen und den Vereinen zur Verfügung steht. Denn die überraschende Schließung des bereits zum Abbruch bestimmten Gebäudes hat den Verantwortlichen erneut deutlich vor Augen geführt, dass in der Oberkircher Kernstadt Hallenkapazitäten fehlen. Insbesondere die Johann-Wölfflin-Schule muss derzeit beim Sportunterricht improvisieren. Bei schönem Wetter geht es ins Freie, bei Regen dürfen die Schüler Leibesübungen in den Klassenzimmern vornehmen.

Rat geht in Klausur
Die Hallenproblematik in Oberkirch wird deshalb auch das zentrale Thema einer Klausurtagung des Oberkircher Gemeinderats, die Ende Februar stattfindet. "Dabei werden alle Bereiche zur Sprache kommen", bestätigt Bürgermeister Franz Müller auf Anfrage der Acher-Rench-Zeitung, "angefangen vom Bottenauer Hallenwunsch bis zur fehlenden Halle in der Innenstadt." Die Verwaltung bereitet die zweitägige Tagung in diesen Wochen vor: "Wir wollen aufzeigen wo es brennt", sagt Müller, "und darstellen, wo noch Luft ist."
Auch die Erwin-Braun-Halle wird Gegenstand der Beratungen sein. Da die Stadt im Besitz des Nachbarhauses ist, könnte über eine Verbesserung der Situation, Sanierungs- und Erweiterungsmöglichkeiten nachgedacht werden. "Das werden wir alles grundlegend erörtern", so Müller. Dem Wunsch auf einen großzügigeren Neubau auf der grünen Wiese räumt der Bürgermeister wenig Chancen ein: "Ein Neubau für zehn bis 15 Millionen Euro dürfte in den nächsten vier bis fünf Jahren nicht anstehen", meint Müller mit Blick auf die finanzielle Situation der Stadt. Die wird durch die Sanierung der alten Turnhalle Schwarzwaldstraße zumindest nicht über Gebühr strapaziert: 80.000 Euro stehen im Haushalt zur Verfügung, nach ersten Schätzungen können es deutlich weniger werden, freut sich Franz Müller: "Wir gehen momentan davon aus, 20.000 Euro einsparen zu können."


zum Wochenend bereits geschlossen
zum Wochenend bereits geschlossen

Ein wenig dunkler wird´s schon werden - doch wichtig ist, dass wir so schnell unserer Kinder-Turnbetrieb wieder aufnehmen können. Derzeit stehen etwa 250 TVO-Turnkücken im Regen. Gerade für die Kleinsten konnten keine Alternativen gefunden werden. Alle Versuche auch ín die Hallen der Ortschaften auszuweichen scheiterten, entweder an den dortigen Belegungsvormerkungen oder an den fehlenden Sportgeräten.
Während sich die Senioren mit Wanderungen und Alternativ-Programmen sportlich betätigen können, ist es nur den Tanz- und Gymnastik Gruppen möglich sich im neuen TVO-Anbau dem Training zu widmen. Dieses auch im Hinblick auf die bevorstehende Turnerfasent am 26.Januar.


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TVO-Anbau an Sporthalle Oberdorf

Bauarbeiten -
Punktlandung zum Nikolausturnen am 3.Dezember


Zum Bauablauf:

Mit dem Anrücken des "Kleinen Baggers" am Mittwochmorgen um 8.00 Uhr (28.06.2006) zur Einrichtung der Baustelle, hatten die Bauarbeiten an der Sporthalle Oberdorf begonnen.
Tags zuvor hatte der 1.Vorsitzende, Hans-Jürgen Ziegler, auf der Baustelle den Bauvertrag mit der Firma Edgar Feger GmbH in Oberkirch-Zusenhofen, zur Erstellung des Rohbaus (Erd- Beton- Mauerarbeiten) unterschrieben.
Die Planung und Bauüberwachung oblag dem Architekturbüro Franz Vollmer, Oberkirch.

Mit diesem ersten Neubau des Turnvereins Oberkirch in seiner fast 150-jährigen Geschichte, begann auch für den Turnverein Oberkirch ein neuer Abschnitt.

Zu Beginn der Sommerferien waren die Arbeiten am Rohbau beendet. Trotz des verregneten Monats August konnten die Dachabdichtung und Dachisolation ausgeführt werden.
Parallel hierzu wurden die Elektro-Installation durch die Firma Elektro-Birk zügig durchgeführt.
Jetzt konnte die Firma Meier die Heizungs- und Sanitärarbeiten ausführen. Damit konnten alle Adaptionen an den vorhandenen Baukörper der Sporthalle, wie geplant, noch in den Schulferien ausgeführt werden.
Am Freitag 15.September, noch vor Schulbeginn, konnten bereits die Fenster eingesetzt werden. Hier hatte die Oberkircher Firma Kist ebenfalls hervoragende Arbeit geleistet.
Auch die Eingangstüre wurde zum Ende der KW 38 durch den Schlossereibetrieb Hodapp, Oberkirch eingesetzt. Damit konnte auch der Baukörper vor unbefugtem Besuch gesichert werden.
Inzwischen (KW39) waren auch die Innenputzarbeiten durch den Gipserbetrieb Gerhard Bähr, Ödsbach, abgeschlossen.
Um auch dem Naturschutz Rechnung zu tragen erhielt der neue Anbau auch eine Naturbepflanzung des Daches. Diese konnte, noch vor Abbau des Baukrans, Ende KW 38 abgeschlossen werden.
Aufgrund von Sicherheitsanforderungen an den Gymnastikraum wurden keine Heizkörper mit verletzungsbedingten Kanten montiert, sondern die Erwärmung der Räume erfolgt durch Unterflur Konvektoren. Leider hatten diese Heizkörper etwas längere Lieferzeiten, so dass der Estrich erst nach Lieferung eingebracht werden konnte. Dieses erfolgte in der KW 41 (ab 9.Oktober).

Als Bauauflage der Baurechtsabteilung wurde dem TVO, zur Sicherung der Fluchtwege, der Einbau von Rauchschutztüren mit Sicherheitsbeschlägen auferlegt. Diese bedingen nicht nur längere Lieferzeiten, sondern auch erheblich höhere Kosten, welche sich pro Türe schon mal zwischen 4000.- /5000.- Euro bewegten.

Mittlerweile hatte die Firma Fies, Fußbodenbau, auch die Bodenbeläge - der Gymnastikraum erhielt einen Lamellenparkett-Boden aus Ahorn, die übrigen Räume, einschließlich Treppe einen Naturkautschuk-Boden in einen schönen Blauton - bestellt. Damit konnten dann auch zügig, nach Austrocknung des Estrichs, die Bodenbeläge aufgebracht werden.
Nachdem auch der letzte Heizkörper montiert und angeschlossen wurde - ebenfalls längere Lieferzeiten - konnte in der KW42 der Estrich durch die Firma Studer aus Kippenheim eingebracht werden. Es wurde hierbei extra ein schnell trocknender Estrich, welcher bereits am nächsten Morgen begangen werden konnte, verwendet.

Sehr große Probleme bereiteten uns die Lieferfristen für Dämmmaterialien. Das bedeutete, dass sich die Aufbringung des Außenputzes verzögerte. Als Konsequenz hieraus konnte das Gerüst vorerst nicht abgebaut werden. Damit verbunden war eine Verzögerung des Abwasser-Hausanschlusses an die Sporthalle. Desgleichen konnte auch die Blechabdeckung im Dachbereich und auch der Blitzschutz nicht abgeschlossen werden.
In den KW 42 und KW 43 wurde endlich der Vollwärmeschutz durch die Firma Falk-Hollnberger aufgebracht.
Anfang der KW 44 (30.10.) letztendlich auch der Grund-Außenputz. Wegen doch noch günstiger Wetterlage, war es nach Trocknung möglich, auch noch der Feinputz aufzubrngen.
Im Inneren hat nun der Malermeister (Firma Bürg) das Sagen. Am Freitag (3.11.) wurde bereits die Decke im Gymnastikraum tapeziert. Damit folgten noch am Montag die Wände mit einer Glasfasergewebe Tapete. Diese ist widerstandsfähiger als Putz und kann vor allem bei Bedarf leichter renoviert werden. Immerhin wird der Haupteingang von nicht wenigen Schülern täglich benützt.
Ebenfalls noch am Freitag wurde auch durch die Firma Albiez der Durchgang zum Gymnastikraum in Ordnung gebracht.

Am Mittwoch (8.11.) ging es in die Endphase. Nach Einbau der neuen Türzargen begann der Fußbodenbau-Betrieb Fies im neuen Gymnastikrau einen Parkettboden aufzubringen. Anschliesend wurde - hinter dem Maler - mit einem neuen Bodenbelag von oben über die Treppe nach unten belegt.

Zwischenzeitlich konnte in dieser Woche (KW46) auch der Parkettbodenbelag mehrfach versiegelt werden. Auch die Treppe ist mit einem neuen Kautschukbelag versehen worden. Die Malerarbeiten durch die Firma Bürg sind sowohl im Obergeschoss als auch im Treppenhaus konnten beendet werden.
Die Außenjalousien (Firma Kist) als auch der fertige Außenputz (Firma Falk-Hollnberger) ist aufgetragen. Dieser entspricht bezüglich der Farbe leider nicht den Vorstellungen des TVO - sondern der Stadt Oberkirch.
Nachdem auch die Schrankwand- und Schiebetüren durch die Firma Möbel Maier montiert wurden, konnte auch die Küche / Spüleinrichtung in Betrieb genommen werden.

Ab Freitag 24.November wurden die Außenanlagen im Eingangsbereich (Gartenbau Huber) hergestellt und konnten noch termingerecht fertig gestellt werden. Lediglich die Einsaat der Grasflächen war natürlich in den Wintermonaten nicht möglich.



Große Sorgen bereitet uns die Finanzierung.
Neben den Mehraufwand haben sich auch, gegenüber dem Planansatz vom Spätjahr 2005, die Baupreise um teilweise bis zu 30 % erhöht.
Mit einer demensprechenden Bitte um Aufstockung der städt. Zuschüsse, wurde der Oberbürgermeister und Kämmerer informiert. In der Haushaltsberatung 2007 wurden dem TVO weitere Mittel bewilligt.
Die größte Kostenüberschreitung resultiert aus dem vorbeugenden Brand- und Rauchschutz. Hier schlagen die Auflagen der Baurechtsabteilung fürchterlich zu Buche. Als Auslöser durch unsere Baumaßnahme wurden hier Verbesserungen realisiert, welche eigentlich schon länger Sache der Kommune hätten sein sollen.

Nach wie vor gilt für uns als Inbetriebnahme-Termin der 3. Dezember, wenn in der Sporthalle Oberdorf das jährliche Nikolausturnen des TVO stattfindet. Dort werden wir in jedem Jahr sicher über 500 Kinder, mit ebenso vielen Begleitpersonen erwartet.


Spendenaufruf
Wir haben für Spenden ein eigenes Konto eingerichtet:
Für Zahlungen steht das TVO-Konto: 7 1861 - Sparkasse Oberkirch - BLZ: 664 500 50 - zur Verfügung. Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.



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ARZ vom Donnerstag 23.November 2006

Zahlennebel beim Hallenanbau nicht gelichtet

TVO-Vorsitzender Ziegler räumt Mehrkosten für Bauprojekt ein: Genaue Höhe erst nach Eingang aller Rechnungen zu beziffern
Von Rüdiger Knie (ARZ)

Oberkirch Hat der Turnverein Oberkirch (TVO) schlampig geplant oder haben die Handwerksbetriebe den Verein beim Anbau der Sporthalle Oberdorf abgezockt? Dieser Eindruck wurde am Montag im Oberkircher Gemeinderat erweckt.
"Beides völlig falsch", lobt Hans-Jürgen Ziegler, Vorsitzender des TVO, die sehr gute Zusammenarbeit mit den Oberkircher Handwerksbetrieben. Die hätten in nur fünf Monaten, zwischen Ende Juni und Ende November den Anbau hochgezogen. Nachdem Hans-Jürgen Ziegler, als TVO-Vorsitzender sozusagen Bauträger, in der Gemeinderatssitzung wegen Befangenheit zum Schweigen verpflichtet war, reagierte er auf Anfrage der Acher-Rench-Zeitung gestern auf Aussagen im Gemeinderat.
Dort war mehrfach die Rede von Mehrkosten für den Anbau in Höhe von 73.000 Euro die Rede gewesen. Die Baukosten hätten sich demzufolge von 267.00 auf 340.000 Euro erhöht.
"Es gibt Mehrkosten, deren Höhe steht aber erst fest, wenn alle Handwerkerrechnungen vorliegen", so Ziegler, "ich werde dem Gemeinderat dann alle Ausgaben offen legen. " Der Rat muss dann entscheiden, ob er den bereits ausbezahlten Investitionszuschuss der Stadt von 153.000 Euro erhöht. "Ich will die Stadt nicht erpressen, notfalls muss der Verein schauen, wie er die Darlehen abbezahlt". Der Verein hat sich in zwei Darlehen eine Kreditlinie von bis zu 150.000 Euro einräumen lassen, gesichert mit einer Ausfallbürgschaft der Stadt. Laut Ziegler sei es aber noch offen, ob der Kreditrahmen ausgeschöpft werde. In welcher Höhe ein weiterer Zuschuss benötigt werde, vermochte der TVO-Vorsitzende ebenfalls nicht sagen. "Das hängt neben den fehlenden Rechnungen davon ab, was noch an Spenden reinkommt". Die Aufregung im Gemeinderat kann Ziegler nicht verstehen. "Es ist doch eigentlich ein kommunales Gebäude, das der Verein für die Stadt baut. Der TVO ist nicht der einzige Nutznießer".
Wo haben sich die Kosten im Einzelnen erhöht? Zunächst bei Fenstern und Türen. In Absprache mit der Stadt habe man langlebigere Holz/Alu-Fenster eingebaut, statt der geplanten Holzfenster. Seitens der Stadt liest sich das anders: Der TVO habe als Bauherr das Leistungsbild der Maßnahme selbständig und eigenveranwortlich bestimmt. "Der Umfang der Mehrkosten beruht ausschließlich auf einer Mitteilung des TVO - ohne detaillierte Aufschlüsselung."
Wegen möglicher Verletzungsgefahr musste der Verein im Gymnastikraum ballwurfsichere Lampen und Unterflur-Heizungen einbauen. Aus Sicht Zieglers in einem Gymnastikraum überflüssig. Trotzdem entstanden Mehrkosten. Beim Boden habe man sich mit der Stadt für einen dauerhafteren Parkettboden entschieden. Teurer als geplant wurden auch die Rauchschutztüren weil die Oberkircher Baurechtsabteilung ein spezielles Prüfsiegel verlangt habe, über das die günstigeren lokalen Anbieter nicht verfügen. Aufgrund seiner Unterlagen hätte Ziegler die Liste der Teuerungen noch fortsetzen können. Trotzdem geht der TVO-Vorsitzende davon aus, dass die Mehrkosten geringer ausfallen, als die im Raum stehenden 73.00 Euro. Einiges an der Diskussion im Gemeinderat hätte man nach Auffassung Zieglers mit einem Vor-Ort-Termin entschärfen können: "Ich habe den Oberbürgermeister mehrfach aufgefordert, der Gemeinderat solle sich vor einer seiner Sitzungen den Anbau ansehen." Passiert sei nichts. Deshalb seinen am Montag Begriffe wie, wie der vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Braun verwendete Ausdruck der "Bauruine" im Zusammenhang mit dem Anbau aufgetaucht: "Völlig falsch. Die Arbeiten aller Gewerke sind nahezu abgeschlossen. Der Anbau ist fertig." Am 3.Dezember könne die erste Veranstaltung stattfinden, bei der der Anbau genutzt wird. "Falsch ist auch, dass der Verein nicht mit dem Bauamt zusammengearbeitet hat. Mit dem Bauamt fanden mehrmals pro Woche Gespräche statt. Es war alles abgesprochen", so Ziegler.
Die Ausschreibungen habe allerdings der Verein gemacht. "Das Bauamt war während der Planungs- und Ausführungsphase in technischen Dingen beratend tätig", heißt es von Seiten der Stadt.
Dabei sei es besonders um die Anbindung des Treppenhauses und der Installation an die bestehende Sporthalle gegangen. Bis zur Ratssitzung am 11. Dezember will Ziegler den Zahlennebel lichten.


ARZ vom Mittwoch 22.November 2006

Für Hallenanbau fehlen 73 000 Euro

Mehrkosten beim Oberdorf-Bauprojekt des Turnvereins Oberkirch / Stadt übernimmt Bürgschaft

Für die Erweiterung der Sporthalle Oberdorf übernimmt die Stadt Oberkirch eine Ausfallbürgschaft von 150 000 Euro. Ob sie sich an den Mehrkosten von 73 000 Euro beteiligt, wird im Rahmen der Haushaltsberatungen entschieden. Kritik wurde im Rat an der Baukostenrechnung des TV Oberkirch laut, der Bauträger ist.
Von Rüdiger Knie (ARZ)

Oberkirch. Der Turnverein Oberkirch (TVO) erweitert derzeit die Sporthalle Oberdorf. Geplant hatte der Verein den Anbau mit einem Aufwand von 267 000 Euro. Die Stadt gab einen Zuschuss von 153.000 Euro. 35.000 Euro hat der Badische Sportbund bewilligt - ein Zuschuss, der in zwei bis drei Jahren ausgezahlt wird.
Doch jetzt scheint es, als laufen dem Verein die Kosten davon. Die Baukosten werden sich voraussichtlich auf 340.000 Euro erhöhen - Mehrkosten von 73.000 euro. Der TVO hat Anfang November bereits eine Erhöhung des städtischen Zuschusses beantragt. Darüber entscheidet der Gemeinderat während der Haushaltsberatungen. Vom Badischen Sportbund ist kein zusätzliches Geld zu erwarten.
Am Montag ging es im Gemeinderat um die Übernahme einer Ausfallbürgschaft für zwein Darlehen von insgesamt 150.000 Euro zur Restfinanzierung der Baukosten und zur Zwischenfinanzierung des Sportbund-Zuschusses. Damit haftet die Stadt, falls der Verein seine Schulden nicht bezahlt. Gleichzeitig erhält der TVO einen günstigen Zinssatz von der Bank.

Kritik an Kostenexplosion
Kritik an der Kostenexplosion äußerte die CDU: "Bauruine oder Baufortgang. Wir stimmen nur zu, weil wir keine andere Wahl haben", sagte Fraktionssprecher Michael Braun. Für künftige Vorhaben fordert er die Verwaltung auf, das Bauamt bei der Vorbereitung und Überwachung stärker einzubinden. Franz-Josef-Müller und Konrad Pabst waren ebenfalls verwundert über die "schlechte Kalkulation". "Das ist unmöglich" ereiferte sich Müller. OB Mathias Braun will vor den Haushaltsberatungen die Kalkulation des Architekten einsehen. "Wir müssen wissen woher die Teuerung kommt. "Ein Grund: 2006 sind aufgrund der sehr guten Auslastung der Handwerksbetriebe die Preise gestiegen. Ob es sich dabei um 20 bis 30 Prozent handelt, wie SPD-Sprecher Hans-Jürgen Kiefer von der Verwaltung wissen wollte, ließ diese offen. Ein Teil der Mehrkosten (10.000 Euro) ist durch höheren Aufwand für den Brandschutz entstanden. "Was genau gelaufen ist, weiß ich nicht", erklärte Bauamtsleiter Peter Bercher, "die höheren Kosten für den Brandschutz wären im Vorfeld kalkulierbar gewesen. "Stadtrat Hans-Jürgen Ziegler, zugleich Vorsitzender des Bauträger-Vereins, durfte zu den Vorwürfen keine Stellungsnahme abgeben. Er saß wegen Befangenheit im Zuhörerbereich.
Bei zwei Enthaltungen stimmte der Rat der Übernahme der Bürgschaft zu. Der Hallenanbau wird mit dem Nikolausturnen des Turnvereins am 3.Dezember eingeweiht.

(Anklicken für vergrösserte Ansicht)Kritische Momente (Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)
(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)
(Anklicken für vergrösserte Ansicht)(Anklicken für vergrösserte Ansicht)

- Informationen zum Bauabschnitt 2, Bau einer Gymnastik- und Bewegungshalle -

siehe auch Presse vom 8.April 2006
und vom 14.September 2006

TVO ergreift die Initiative.

"Der Worte sind genug gewechselt - nun wollen wir endlich Taten sehen".
Nachdem auf dem seit fast Jahrzehnten geäußerten Wunsch nach Verbesserung der unbefriedigenden Verhältnnisse in der Oberdorfer Sporthalle nichts passierte, geht der TV Oberkirch nun in die Offensive.
Mit einem Anbau an die Sporthalle Oberdorf will der TVO sowohl die Raumknappheit verbessern, als auch im Bewirtungsbereich bei Sportveranstaltungen hygienische Verbesserungen schaffen (siehe auch der Beitrag in der Turnerpost 2005).

Weihnachtswunsch 2005
Weihnachtswunsch 2005

Zum Ende des Jahres 2005 haben wir daher bei der Stadt Oberkirch einen Bauantrag zur Erweiterung (Anbau) der Sporthalle Oberdorf gestellt.
Bauherr wird der TVO sein müssen.
Zeitgleich wurde auch beim Badischen Sportbund in Freiburg ein Antrag auf Fördermittel gestellt. Dieser Zuschuß in der Höhe von voraussichtlich 35.000 € wurde auch im Rahmen eines Beratungsgesprächs Anfang November in Aussicht gestellt.
Auch die Stadt Oberkirch hat, vorbehaltlich der zur Zeit noch nicht abgeschlossenen Haushaltsberatungen, eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Trotzdem verbleiben beim TVO der nicht unerhebliche Eigenanteil von 80.000 € hängen. Dieses muß erst noch von allen gemeinsam geschultert werden.

Erdgeschoß des Anbaus mit Foyer und Besprechungsraum
Erdgeschoß des Anbaus mit Foyer und Besprechungsraum
Obergeschoß mit Gymnastikraum und Geräteraum
Obergeschoß mit Gymnastikraum und Geräteraum
Schnitt durch den Anbau
Schnitt durch den Anbau
Erdgeschoß der Sporthalle Oberdorf
Erdgeschoß der Sporthalle Oberdorf

Rechts der neue Eingangsbereich zur Sporthalle Oberdorf.

Da sich auf dieser Seite auch der Sanitärbereich der bisherigen Halle befindet, können durch die Mitbenutzung erhebliche Kosten eingespart werden.

Obergeschoß der Sporthalle Oberdorf
Obergeschoß der Sporthalle Oberdorf
Eingang Ost
Eingang Ost

Derzeit sieht der Eingang in die Sporthalle Oberdorf nicht sehr einladend aus.
Doch das soll sich nach unseren Wünschen bald ändern.
Wenn die finanziellen Mittel bald bereit stehen, könnte das in einem Jahr bereits besser aussehen.

Gemeinderat der Stadt Oberkirch stimmt mehrheitlich dem Antrag des TV Oberkirch zu

Mit der Verabschiedung des Haushalts 2006 am 23.01.2006 stimmt die Mehrheit des Gemeinderats zu dem TV Oberkirch, zur Durchführung der geplanten Baumaßnahme an der Sporthalle Oberdorf ( beim Hans-Furler-Gymnasium), die volle Zuschußsumme von 153.000 € im Jahre 2006 zur Verfügung zu stellen.

Jetzt ist der TV Oberkirch am Zuge. Doch zuvor müssen noch bei der Jahreshauptversammlung am 31.März 2006 die entsprechenden Weichen gestellt werden.

Danach könnte das Bauvorhaben zügig durchgeführt werden. Denn wenn alles gut verläuft und auch der TVO seine Eigenleistungen ( 80.000 €) beisteuern kann, sollten die Räumlichkeiten bereits in der kommenden Hallensaison für Verbesserung und Entlastung sorgen.



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ARZ vom 25.Januar 2006

Grünes Licht für Sporthallenanbau

Zuschuss an den Turnverein wird komplett in diesem Jahr ausgezahlt/ CDU-Antrag fand Mehrheit

Die Oberkircher Neuverschuldung wird 2006 nun doch die von der Verwaltung gesetzte 1,5 Millionen Euro-Marke überschreiten. Der Gemeinderat entschied sich im Rahmen der Etatberatungen bei vier Gegenstimmen dafür, den TVO-Anbau an die Sporthalle im Oberdorf komplett in diesem Jahr mit 153 000 Euro zu unterstützen.

Von Rüdiger Keller

Oberkirch. Hans-Jürgen Ziegler muss sich am Montag wie an Heiligabend gefühlt haben: Der fraktionslose Stadtrat und Turnvereinschef war wohl eher davon ausgegangen, dass der in Aussicht gestellte Zuschuss für den Anbau an die Sporthalle beim Hans-Furler-Gymnasium an den Bauträger Turnverein auf zwei Jahre verteilt wird. So hatte es die Verwaltung vorgeschlagen und 100 000 Euro in diesem und 53 000 im nächsten Jahr an den Verein zu überweisen wollen, damit die Neuverschuldung nicht über die selbstgesetzte Grenze von 1,5 Mio Euro rutscht.
Doch spätestens, als CDU-Fraktionschef Michael Braun in seiner Haushaltsrede quasi zur Bescherung rief, durfte sich Ziegler Hoffnung auf mehr machen. Denn Braun forderte, den Zuschuss in einem Rutsch auszubezahlen - "auch wenn das eine leichte Erhöhung der Darlehensaufnahme nach sich zieht". Die CDU stehe auf dem Standpunkt, dass diese Massnahme nun so schnell wie möglich und in diesem Jahr durchgezogen werden müsse, betonte Michael Braun, "alles andere ist Augenwischerei". Auch als Signal an den TVO wollte der Fraktionschef diesen Antrag wissen.
Der fand zudem ungeteilte Zustimmung der Sozialdemokraten um Fraktionschef Hans-Jürgen Kiefer. Nur bei den Freien Wählern tat man sich schwer, von der Zweiteilung des Zuschusses abzurücken. Fraktionsvorsitzender Rudolf-Hans Zillgith schloss sich vielmehr den Bedenken von Oberbürgermeister und Kämmerer an, die vorschlugen, zunächst die Mai-Steuerschätzung abzuwarten und danach - je nach Kassenlage - über ein vorgezogenes Auszahlen der zweiten Rate nachzudenken. "1,5 Millionen Euro Neuverschuldung sind schon eine Summe, über die sich das Regierungspräsidium bei der Genehmigung des Haushalts Gedanken macht". untermauerte Müller seine Sicht der Dinge.


Kommentar von ARZ-Redakteur Rüdiger Keller

Lernprozesse

Manchmal funktioniert Politik ganz einfach - auch im Lokalen. Wichtig ist halt, den richtigen Ton zu treffen. Denn der macht die Musik. Beispiel Turnhallenanbau: Da kommt der TVO-Vorsitzende und Stadtrat Hans-Jürgen Ziegler doch tatsächlich kurz vor den Haushaltsberatungen mit dem Vorschlag, ein Anbau an die Sporthalle in der Oberdorfstraße könnte die zugegebenermaßen viel zu engen Hallenkapazitäten in der Kernstadt abmildern helfen. 153.000 Euro bräuchte er von der Stadt den Rest finanziert der Turnverein über Eigenleistungen und Zuschuss.

Wir erinnern uns: Es ist noch gar nicht allzulange her, da bekam der gleiche Hans-Jürgen Ziegler eine rüde Abfuhr beim Versuch, vier Klobrillen in besagter Sporthalle austauschen zu lassen. (Etatposten: rund 40 Euro). Die Geschichte ist bekannt: Die aus eigener Tasche finanzierten Discounter-Brillen legte Ziegler damals auf den OB-Tisch, entrüstete damit einen ganzen Gemeinderat und schied deshalb gar noch aus der eigenen Fraktion aus.
Bein Anbau, den Ziegler jetzt ohne großes Federlesen durchbrachte, wählte der mittlerweile fraktionslose Stadtrat die entgegengesetzte Taktik, überzeugte damit Rat und Verwaltung und darf sich im Nachhinein diebisch über seinen Coup freuen. So war die Klobrillen-Affäre letztendlich doch noch von Erfolg gekrönt. Denn sie hat einen Lernprozess auf beiden Seiten ermöglicht: Ziegler hat gelernt, wie man mit dem Gemeinderat umgehen muss, die Volksvertreter haben verstanden, dass es Ziegler um das Gemeinwohl geht. Profitiert hat diesmal die ganze Stadt.



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Sport trotz Krebs

Derzeit finden keine Übungsstunden für Sport nach Krebs statt
Stand Januar 2007



Sport trotz Krebs

Dass eine mäßige sportliche Belastung einen festen Platz in der Krebsnachsorge hat und sich positiv auf das Immunsystem un die Psyche auswirkt, ist heute unumstritten.
Das neue Kursangebot des Turnverein 1861 Oberkirch e.V. wendet sich an Frauen, die an Krebs erkrankt sind oder erkrankt waren.
In dieser Bewegungsgruppe wird im Kreise betroffener Frauen, die Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft durch vielseitige körperliche Bewegungsübungen gestärkt. Spaß durch Spiele und Freude an der Bewegung werden vermittelt. Die Beweglichkeit des gesamten Organismus wird gesteigert. Mit im Programm sind leichte Ausdauerübungen und zur Abrundung auch verschiedene Entspannungs und Atemübungen.
Bewusst mit dem Körper leben und nicht gegen ihn!

Was wird geboten?

* Bewegungsübungen in der Gruppe nach Abschluss der krankengymnastischen Einzelbehandlung u.a. in spielerischer Form
* gezielte und individuell ausgerichtete Dehn- und Kräftigungsübungen
* Haltungs- und Koordinationsschulung
* Körperwahrnehmungsübungen
* Entspannung

Teilnahme:
Sprechen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin darauf an, dass Sie gerne an der Gruppe "Sport trotz Krebs" teilnehmen möchten. Dieser/diese kann Ihnen den Sport per Rezept verordnen.
Eine Rahmenvereinbarung über die Beteiligung an einem "Sport-nach-Krebs-Programm" wurde mit den Krankenkassen abgeschlossen.

Aus versicherungsrechtlichen Gründen sollten Sie Mitglied des Turnverein Oberkirch sein.

Die Übungsstundenn stehen unter der Leitung unserer speziell ausgebildeten Übungsleiterinnen.

Währen der Übungsstunden, steht Frau Dr.Rauscher, Appenweierer Str.1, Oberkirch, als betreuende Ärztin in Rufbereitschaft.

Selbstverständlich behalten wir alles, was wir hören und sehen, für uns.

Auskunft und Anmeldung:
Turnverein 1861 Oberkirch e.V.

geschaeftsstelle@tv-oberkirch.de

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