Bericht des 1.Vorsitzenden
Liebe Turnfreunde,
auch mir obliegt es für das vergangene Jahr wieder einen kurzen Abriss der Tätigkeiten zu geben.
Es war ein tolles Jahr und auf das Ergebnis können wir alle stolz sein.
Wie in den vergangenen Jahren beginne ich mit der Turnerfasent. Wir hatten wiederum ein ausverkauftes Haus und ein Superprogramm. Mein Kompliment und Dank gilt wiederum der Organisation der Veranstaltung um Nadine. Sie war wiederum Tag und Nacht im Einsatz, selbst für das Bühnenbild war sie, nach Ausfall des bisherigen Künstlers, tätig. Ihr gilt wiederum mein Dank und meine Anerkennung. Doch mein Dank gilt auch den Übrigen Beteiligten, sowohl am Programm als auch den Helfern, einschließlich Bewirtungsteam. Auch das finanzielle Ergebnis lässt sich sehen und ich möchte hierbei noch mal anführen – das erwirtschaftete Geld kommt dem ganzen Verein / allen Abteilungen zu gute. Daher sollte es selbstverständlich sein, dass alle mit ihren Möglichkeiten mithelfen.
Auf der sportlichen Seite ist – ohne die anderen Abteilungen zurück zusetzten – der augenblickliche Spitzenplatz der 1.Handball-Mannschaft auch von meiner Seite nochmals erwähnenswert. Wir sollten die Daumen drücken, dass auch die restlichen vier Spiele weiter noch so erfolgreich verlaufen. Denn dann stehen wir vor neuen Ufern. Mein Grußwort an die Stadt heißt hierbei – "wir leisten positives Stadtmarketing pur". Unterstützen Sie unsere Handballer mit einem Besuch der Heimspiele.
Die sportlichen Erfolge der Abteilungen wurden im Oktober bei der Sportlerehrung der Stadt Oberkirch wieder entsprechend gewürdigt. Doch es sind nicht die Ergebnisse im Spitzensport über welche wir uns Gedanken machen müssen. Es ist die Arbeit mit der Jugend, welche mich veranlasste mich neben der Gemeindepolitik auch in der Verbandspolitik zu engagieren.
Als große turnerische Veranstaltung des Jahres 2006 liegt das Landesturnfest in Heidelberg hinter uns und 2007 für unsere Mädchen die Landesgymnaestrada in Baden-Baden vor unserer Haustüre.
Bei der Turnerpost 2006 konnte, Dank einiger Sponsoren, auch der Farbanteil wieder gehalten werden, auch wenn es immer schwieriger wird Werbepartner zu finden. Ich glaube unsere Turnerpost kann sich sehen lassen und ist ein würdiges Renommée für unseren Verein.
Nach der Darstellung des Vereins in der Turnerpost möchte ich nun zum Medium Internet kommen, bei der der Turnverein Oberkirch mit seiner Homepage vertreten ist. Und das mit unglaublichem Erfolg. Unter der Adresse www.turnverein-oberkirch.de können tagesaktuell alle Informationen des Vereins abgerufen werden. So haben Sie sowohl die News des Gesamtvereins - Änderungen – Übungsbetrieb – Veranstaltungen und vor allem Bilder von allen Ereignissen im TVO. Alle Abteilungen haben eigene Seiten – welche teilweise bzw. nach Wunsch auch von den Abteilungen selbst gepflegt werden. Die Zugriffszahlen sind enorm – zwischenzeitlich über 72.000 Aufrufe. Aktueller Stand ist bei Handball 37.000, Turnen 6.300, Leichtathletik 6.100, Aktuelles Volleyball 5.600 Zugriffe. Täglich sind über 100 Besucher auf unsere Webseite. Auch die Turnerpost kann im Internet mit farbigen Bildern angeschaut und nachgelesen werden, sowie auch die Chronik des TVO, welche ständig nachgeführt wird.
Der Übungsbetrieb im Verein läuft wie immer in geordneten Bahnen. Gerade deshalb möchte ich ein paar statistische Zahlen weitergeben: Der Mitgliederbestand liegt trotz vieler Abgänge unverändert bei etwa 2.400 Mitgliedern, das sind 850 männliche und 1.540 weibliche Mitglieder. Davon sind es 1.025 Jugendliche bis 18 Jahre. Im Schnitt sind etwa jährlich 200-250 Abgänge und ebenso viele neue Anmeldungen. Nur um mal zu verdeutlichen, wie sehr die Mitgliederverwaltung in ständiger Bewegung ist. Über 70 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind beim Turnverein im ehrenamtlichen Einsatz. Dabei haben wir inzwischen die stattliche Anzahl von 26 lizenzierten Übungsleitern zur Verfügung, davon fünf mit P-Lizenz, davon jetzt drei Übungsleiterinnen mit dem Schwerpunkt Krebsnachsorge. Insgesamt 125 bis 150 Helferinnen und Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf.
Durch den sehr knappen Hallenraum sind aber nach wie vor alle weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins deutlich eingeschränkt. So haben wir noch immer im Jugendbereich Wartelisten, welche zu deutlichem Unmut der betroffenen Eltern führt. Da ich dieses Thema seit Jahren immer wieder anprangere, aber sich trotzdem nichts Gravierendes ändert, werde ich in diesem Jahr darauf verzichten das weiter auszuführen. Wir, die wir heute Abend hier sitzen kennen die Problematik zu Genüge. Vielleicht haben Sie aus der Presse entnommen, dass im Rahmen des Ganztagsprogramms für die Hauptschule endlich ein schlüssiges Gesamtkonzept vorgelegt wurde. Dieses wurde von mir seit Jahren gefordert. Allerdings kommt für mich der Ersatz der Turnhalle Schwarzwaldstraße, frühestens nach 2012, einfach zu spät. Positiv muss ich aber anmerken, dass es gelungen ist in den ersten Bauabschnitt im Obergeschoss einen zusätzlichen Bewegungsraum mit etwa 200 m² unterzubringen. Es bleibt abzuwarten, ob Hesselbach oder gar Bottenau nicht noch früher eine Halle erhalten. Dem Schlitzohr Pabst ist es für Tiergarten wieder mal gelungen seine Halle im Sanierungsprogramm unterzubringen. Ich habe daher als Protest gegen diese, aus meiner Sicht falschen Schwerpunkte, dem Gemeinde Haushalt 2007 nicht zustimmen können. Für mich sind das unglaubliche Dinge, in der heutigen Zeit noch Fest- und Veranstaltungshallen bauen zu wollen und die Bewegungsprogramme für Kinder hinten an zu stellen. Ich kann hierzu nur sagen, dass ich diese Einstellung im Frühjahr, bei einem Symposium über Bewegungsangebote im Rahmen der Ganztagsschule, mit Politikern und Sportfunktionären und Sportwissenschaftlern diskutiert habe – und nur unglaubliches Staunen und Kopfschütteln hervorrufen konnte.
Wie soll die Betreuung in einer Ganztagsschule denn funktionieren, wenn für den notwendigen Bewegungstrieb der Kinder keine Flächen zu Verfügung stehen.
Meine Vorstellungen habe ich schon sehr oft vorgestellt, wie aus meiner Sicht in der Kernstadt ganz schnell die Luft aus der Problematik zu nehmen wäre.
Über unseren Beitrag, der neue Anbau an die Sporthalle Oberdorf, werde ich bei Punkt 6 der Tagesordnung gesondert behandeln.
Des Weiteren möchte ich heute die TVO Mitglieder über die Situation im Renchtal-Stadion informieren: Zu Punkt 1: Wie sie sich erinnern, hatte ich letzten Sommer einen Antrag an die Stadt Oberkirch gestellt die hygienische d.h. die Toilettensituation im Renchtal-Stadion zu untersuchen und mittelfristig eine Lösung zu finden. Den Antwortbrief des Oberbürgermeisters könnte ich Ihnen vorlesen: Er sieht im Stadion keinen Handlungsbedarf – egal wie viele Schüler tagsüber dort Sport treiben. Ich hätte kein Problem gehabt, wenn es mangels Masse in diesem Jahr nicht zu einer Änderung gekommen wäre – aber die Notwendigkeit d.h. den Bedarf grundsätzlich in Frage zu stellen, ist mir mehr als unverständlich. Mehr möchte ich hierzu augenblicklich nicht sagen. Wie kommt denn ein Rollstuhlfahrer im Stadion auf eine Toilette? Jeder kleine Bauherr erhält mit der Baugenehmigung ein Merkblatt über Barrierefreies Bauen, gelten denn diese Vorschriften nicht für die Stadt Oberkirch selbst?
Zu Punkt 2: Seit Jahren gewünscht ist die Schaffung einen Allwetter-Platzes im Renchtal-Stadion. Da der vorhandene Hartplatz bei schlechter Witterung nicht zu nenützen ist. Da jedoch die nicht unerheblichen Mittel bisher nicht zu Verfügung standen, blieb alles nur Wunschdenken. Im letzten und in diesem Jahr wurden im städt. Haushalt Planungsmittel für einen Allwetterplatz bereitgestellt. Dabei sollte die Machbarkeit untersucht und die Kosten ermittelt werden. Da jedoch hinter unserem Rücken scheinbar bereits weitergehende Entscheidungen gefallen sind, habe ich an die Stadt einen Brief, mit Kopie an die Fraktionen, geschrieben, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
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An den Oberbürgermeister der Stadt Oberkirch Herrn Mathias Braun Rathaus 77704 Oberkirch 23.März 2007
- Einrichtung eines Allwetter-Platzes im Renchtal-Stadion -
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Einrichtung eines Allwetter-Platzes im Bereich des Renchtalstadions Oberkirch, vom Sportverein Oberkirch seit vielen Jahren gewünscht, rückt wenigstens mittelfristig in den Vordergrund. So hat der Gemeinderat in den HH 2006 und 2007 bereits Planungsmittel eingestellt. Der Turnverein 1861 Oberkirch e.V. hat diese Wünsch bisher immer unterstützt und steht nach wie vor dazu. So sind meine Vorschläge den bisherigen Hartplatz wieder als Festplatz zu nutzen und dementsprechend zu befestigen schon viele Jahre alt. Auch die Abtrennung des Hartplatzes auf dem hinteren Teil und die dortige Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes zählte zu meinen Vorschlägen und Unterstützung. Auch die Einrichtung der Plätze II und III mit einer Flutlichtanlage zählt zu den Initiativen des TVO, wobei der Turnverein Oberkirch bei der Errichtung der Flutlichtanlage Platz III im Jahre 2003, sogar in finanzielle Vorleistung gegangen ist (ausschließlich zum Vorteil und Nutzung des Sportvereins Oberkirch) und noch heute (März 2007) auf die Erstattung des Zuschusses des BSB Freiburg wartet. Dass wir heute bereits über eine Sanierung des im Jahre 2003 neu gebauten Platzes III nachdenken müssen, fördert nicht gerade das Vertrauen in die Planung und Bauleitung jener Firma, welche immer wieder von der Stadt Oberkirch beauftragt wird. Soweit zur Historie.
Nach Auskunft des Oberkircher Bauamtes ist zwischenzeitlich entschieden worden den bisherigen Rasenplatz II als Allwetterplatzes (Kunststoff) umzubauen. Über diese Entscheidung, ohne irgendwelche Information oder Beteiligung an der Entscheidungsfindung durch den Turnverein Oberkirch, sind wir mehr als irritiert. Man könnte sogar von einem unglaublichen Vorgang sprechen.
Dabei sprechen aus unserer Sicht viele Gründe dagegen: - Der Trainingsplatz II hat z.B. gegenüber einem Normspielfeld eine Überbreite, welcher daher ideal von vielen Trainingsgruppen (Mannschaften) gleichzeitig genutzt werden kann. Die neue Kunststofffläche wird mit entsprechenden Einfassungen (Steinkanten) zu der restlichen Rasenfläche, auf Normmaße erstellt. Die ganze Fläche auszulegen würde noch teurer. Es entstehen somit rechts und links Restflächen, welche nicht mehr spielerisch genutzt werden können. Weder durch Spielgruppen noch für Torwarttraining. - Um die Betriebskosten durch den Bauhof zu minimieren wurde in der Vergangenheit ein wirt-schaftliches Pflegekonzept erstellt, um mit dem Großmäher beide Plätze zu befahren zu können. In diesem Zuge wurden deshalb die Erdwälle zwischen den beiden Plätzen entfernt. Das ist dann zukünftig nicht mehr möglich, da die Kunststofffläche mit dem Rasenmäher nicht überfahren werden kann. Es entstehen somit rechts und links Restflächen welche aufwendig gepflegt werden müssen. - Da auch ein Kunststoffplatz der ständigen Pflege bedarf muss, muss zusätzlich eine eigenes Pflegegerät beschafft werden ( Einsanden, Aufkämmen usw.). - Die Lebensdauer eines Kunststoff-Allwetterplatzes beträgt lt. Aussage des BSB (OFD Freiburg) bei normaler Nutzung 10 bis 12 Jahre. Bei Herstellungskosten von über 500.000 € (!) und einem einmaligen Sportbundzuschuss von max. 67.500 € (30% von 225.000 €). Danach entstehen enorme Entsorgungskosten, siehe beiliegendes Schreiben der Bauberatungsstelle der OFD-Freiburg, welche ausdrücklich hierauf hinweist. - Dass die am Rande des Spielfeldes stehenden Pappeln, mit ihren Flachwurzeln und Blättern, nicht neben einer Kunststoffbahn sein können, haben wir doch bei Schäden an der Tartanbahn leidvoll und teuer festgestellt. - Die zu erwartende überproportionale Frequentierung auf dem im Eingangsbereich gelegenen Allwetterplatzes, sowohl von allen SVO Trainingsmannschaften - sei es zum Warmspielen vor dem Hauptspiel als auch zum Training - als auch von wilden Bolzgruppen (Jugendliche aller Nationen), wird derart hoch sein, dass die Abnützung des ca. 5 cm hohen Kunststoffflors wesentlich schneller von statten gehen wird. Die geregelte Nutzung wird auch vom Platzwart, welcher ja auch nicht 24 Std. vor Ort sein kann, nicht mehr kontrollierbar sein. Wer kontrolliert z.B. die Stollen der Fußballschuhe welche für Kunststoff anders sein müssen als auf Rasen? D.h. in wenigen Jahren treten sehr hohe Renovierungskosten auf. - Um die Lebensdauer des neu einzurichtenden Platzes zu erhöhen – eine Verdoppelung der Lebensdauer ist nicht nur durchaus machbar, sondern auch sinnvoll - ist es daher zwingend notwendig die Fläche einzuzäunen und ausschließlich bei schlechtem Wetter, bzw. Unbespielbarkeit der Rasenfläche, zu benutzen. - Wo sollen die Kinder, welche unter der Kontrolle des Platzwarts, den Platz bevölkern dann noch frei Kicken. Bauen wir dann noch einen weiteren Bolzplatz?
Daher scheidet aus unserer Sicht der Umbau von Platz II aus. Auch der Vorsitzende des SVO hat sich mir gegenüber gegen die Umwandlung von Platz II ausgesprochen. Wir schlagen daher vor – dieses übrigens auch schon seit vielen Jahren – im Anschluss an das Sportgelände das Grundstück von Herrn Schwab zu erwerben und dort einen separaten Allwetterplatz einzurichten. Herr Schwab hat mittlerweile seinen Vollerwerbsbetrieb auf-gegeben, er betreibt die Obstanlage zwar noch weiter und hat den Erdbeeracker verpachtet. Das heißt, die Situation hat sich gegenüber früheren Jahren verändert. Auch darauf hatte ich Sie vor längerer Zeit aufmerksam gemacht. Diese Fläche zwischen Schießanlage und Bahndamm wurde bei der Einrichtung Gewerbegebiet Stadtmatt bewusst als Sporter-weiterungsfläche ausgegliedert. Die mit unserem Vorschlag verbundenen Grunderwerbskosten sind auf Grund der längeren Lebensdauer der Anlage durchaus zu rechtfertigen. Auch eine dann notwendige Erweiterung der Flutlichtanlage würde vom Sportbund mit weitern 30 % bezuschusst werden.
Ich weise darauf hin, dass man dem Verein nicht einen zusätzlichen Trainingsplatz (Hartplatz) wegnehmen kann, um dann einen vorhanden Platz umzuwidmen. Nebenbei bemerkt, die Flutlichtanlage am Hartplatz wurde mit Mitteln des SVO erstellt.
Für den Turnverein Oberkirch als größter Oberkircher Verein bedeutet die Änderung des Platzes II von dem Rasen in einen Kunststoff Allwetterplatz, dass wir zukünftig in Oberkirch keine Veranstaltungen wie z.B. auch Schülerturnfeste, wie zuletzt im Jahre 2006, mehr durchführen können. Denn hierzu ist es u.a. notwendig, dass wir die Sportgeräte auf dem Rasen aufbauen müssen und hierzu auch Verankerungen für Reck, Ringe mit deren Abspannungen in den Boden einschlagen müssen. Das ist auf einen Kunststofffläche nicht mehr möglich. Desgleichen scheidet auch der Aufbau der übrigen Turngeräte auf diesem Boden aus. Am Platz III befindet sich die Hammerwurfanlage, Schleuderball, mit einem dementsprechendem Sicherheitsbereich. Der zukünftige Allwetterplatz ist also ein reiner Fußballplatz.
Wir können das nicht so hinnehmen und erheben hiermit, im Interesse des allgemeinen Jugendsports, Einspruch.
Ich hoffe, lieber Herr Oberbürgermeister Braun, dass auch der Turnverein 1861 Oberkirch e.V. als größter Oberkircher Verein, mit in die Entscheidungsfindung einbezogen wird und, dass man sich wenigstens gemeinsam Gedanken über diese Anregung und Argumente macht. Lt. Herrn Bercher sind angeblich noch keine Entscheidungen getroffen worden, das widerspricht jedoch der Tatsache, dass Herr Bohnert bereits beauftragt ist eine Ausschreibung zu machen bzw. einen Zuschussantrag zu stellen. Die entsprechenden Planungsmittel wurden doch im HH bereitgestellt. Damit wäre doch die heimliche Entscheidung bereits fixiert. Was ist denn nun richtig? Ich erwarte Ihre Antwort und Stellungnahme. Ich erlaube mir eine Kopie dieses Schreiben auch den Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats zur Kenntnis zuzustellen.
Mit freundlichen Grüßen TURNVEREIN 1861 OBERKIRCH e.V.
Hans-Jürgen Ziegler (1.Vorsitzender)
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Wie es nun weitergeht, kann ich augenblicklich noch nicht sagen, da eine Antwort noch aussteht.
In diesem Jahr wird die Leichtathletikabteilung die Badischen Meisterschaften für Männer, und Jugend A und B im Stadion ausrichten. Das Großereignis wird ein weiteres Highlight in unserer Vereinsgeschichte werden. Auch hierbei erinnere ich an das positive Stadtmarketing des TV Oberkirch. Ich kann daher nur alle aufrufen die Leichtathleten zu unterstützen, wenn sie Hilfe brauchen.
Bei einem Ortstermin heute morgen hat man mir zugesichert, dass die Grundreinigung der Tartanbahn bis Anfang Mai erledigt sein soll – ich will es hoffen.
Die im letzten Jahr beschlossene Beitragsänderung wird in diesem Jahr wirken. Es ist beabsichtigt ab nächster Woche den Jahresbeitrag einzuziehen. Wir hatten ab diesem Jahr die neue Beitragsgruppe Passiv eingeführt. Das heißt Mitglieder welche als passiv geführt werden wollen, müssen sich gezielt als passiv melden und erhalten dann diesen Status. Der Beitrag bleibt dann bei jährlich 25 €. Als erfreulich kann ich hierbei auch vermelden, dass sich sogar Neuanmeldung als passive – fördernde Mitglieder angemeldet habe. Es wäre toll wenn sie auch dafür Werbung betreiben könnten, z.B. bei Handballspielen oder auch bei Eltern unserer Kinder.
Als positiv kann festgestellt werde, dass die Politik Wort gehalten hat. Durch intensiven Druck ist es gelungen einen sog. “Solidarpakt Sport“ zu unterzeichnen. Damit ist dem Sport eine finanzielle Grundlage für die nächsten vier Jahr, bis 2010 gegeben. Die Übungsleitervergütung, Rückvergütungen für die lizenzierten Übungsleiter von 1,80 € pro Übungsstunde, wurde bisher zwar noch nicht erhöht, aber man spricht davon, den steuerlichen Freibetrag, von bisher 1.836€, etwas zu erhöhen. Die 30 % Bezuschussung der Sportgerätebeschaffung wird ab 2007 wieder möglich sein, allerdings erst für Beschaffungen mit dem Einzelanschaffungspreis von über 2.000 EURO. Bezüglich des Antragsstaus bei der Bezuschussung im Sportstättenbau hat sich leider noch nichts geändert. Der BSB-Freiburg hat mir diese Woche auf Nachfrage mitgeteilt, dass wir in der nächsten Woche unseren Anteil an der Flutlichtanlage, aus 2003 erhalten. Eine Zusage wann die Mittel für unseren Anbau kommen werden, gibt es leider noch nicht. Der Verteilerausschuss im BSB wird erst im Juni 2007 tagen und dann darüber entscheiden.
Bedanken möchte ich mich am Schluss auch noch einmal bei den vielen passiven Vereinsmitgliedern, welche uns teilweise über Jahrzehnte die Treue halten.
Liebe Sportsfreunde, ich möchte nun zum Abschluss meines Jahresberichts kommen. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern des Turnvereins Oberkirch für die Bereitschaft sich engagieren zu wollen, herzlich bedanken.
Ich kann Ihnen wirklich aus ganzem Herzen versichern, es macht Spaß sich zu engagieren und vor allem in einem so erfolgreichen und guten Verein. Anmerken möchte ich jedoch, dass meine biologische Uhr tickt. Da bei dem immer stärker werdenden Arbeitsanfall es für dieses Amt sehr schwer ein Nachfolger zu finden ist, ist zwingend notwendig wohl ein anderes Konzept zu entwickeln. Da auch die beruflichen Anforderungen an unsere Ehrenamtlichen nicht geringer geworden sind, wird es wohl nicht anders gehen, als zeitweise auch hauptamtliche Kräfte einzusetzen. Auch hierfür müssen wir in nächster Zeit die finanziellen Voraussetzungen schaffen.
Zum Schluss muss ich jedoch auch noch erwähnen, dass es im vergangenen Jahr auch Misstöne gab – als versucht wurde durch bewusste Falschinformationen Unfriede zu säen, bis zu schriftlichen Unwahrheiten und Beleidigungen - hierbei ist jedoch die komplette Vorstandschaft hinter mir gestanden und hat versucht die betreffenden Personen in Schranken zu verweisen. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle bedanken.
Ich kann Ihnen heute wie in den vergangenen Jahren nur sagen, dass alle meine Entscheidungen und Tätigkeiten - auch wenn eventuell aus anderen Blickwinkeln nicht alle immer damit einverstanden sind - für mich steht immer das Wohle des Vereins im Vordergrund. Ein altes Sprichwort sagt nicht ohne Grund „allen Menschen recht getan – ist eine Kunst die niemand kann.“
Ich wünsche Ihnen und dem Turnverein 1861 Oberkirch weiterhin alles Gute und bedanke mich bei Ihnen für die Aufmerksamkeit.
Hans-Jürgen Ziegler
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