Bericht des 1.Vorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung
Liebe Turnfreunde, auch mir obliegt es für das vergangene Jahr wieder einen kurzen Abriss der Tätigkeiten zu geben. Im direkten Rückblick der letzten Wochen darf ich - weil es noch so aktuell im Gedächtnis ist – wieder die Turnerfasent an den Anfang meines Berichts stellen. So quasi von Fasent zu Fasent. Wir haben in diesem Jahr seit langem wieder ein ausverkauftes Haus gehabt und das Programm, mitsamt der Dekoration war einsame Spitze. Mein Kompliment gilt der Organisation der Veranstaltung und das insbesondere an Nadine. Was sie Tag und Nacht an Zeit und Aufwand geleistet hat, von Stress und Ärger ganz zu schweigen, habe ich als Vater hautnah miterlebt. Da man sich bei seinen eigenen Kindern mit Anerkennung immer etwas schwerer tut, möchte ich, bevor ich in meinem Bericht weiter mache, ihr zuerst mit einem kleinen Blumenstrauß danken.
Doch ich darf weitere Komplimente weitergeben – diesmal auch an die Küche. Selbst Frau Braun, die Gattin des OB, hat die Qualität unserer Schnitzel gelobt. Ich freue mich, dass wir mit Jens Boeuf einen neuen Verantwortlichen gefunden haben. Das Bewirtungsteam möchte ich aber auch nicht vergessen. Ob Handball oder Leichtathletik, sowie Volleyball im Eingangsbereich. Ich bin mir darüber im Klaren, der Generationswechsel ist in vollem Gange und es gilt die neuen Generationen weiter in unsere Turnerfasent einzubinden. Ich bin mir absolut sicher, wir sind auf einem guten und richtigen Weg.
Auf der sportlichen Seite ist – ohne die anderen Abteilungen zurück zusetzten – der augenblickliche Spitzenplatz der Handball A-Jugend in der Südbadenliga - und natürlich auch der B-Jugend - macht mit sehr viel Freude. Die Investitionen in unsere Jugend zahlen sich aus und haben mich nebenbei zum Handball-Fan werden lassen. Auch wenn die 1.Mannschaft in der Landesliga, von einigen Ausrutschern abgesehen, sehr gut mithalten kann, bereiten mir die massiven Verletzungen der letzten Wochen durchaus Kopfzerbrechen und ich möchte den Opfern von hier aus Gute Besserung wünschen. Ich hab schon so meine Probleme mit dem Niveau mancher Vereine im Bezirk Offenburg. Bei Handballspiel liegt bei mir noch die Betonung auf Spiel.
Die Erfolge der Leichtathletik-Jugend und auch der Turnerinnen wurden am 25. Oktober bei der Sportlerehrung der Stadt Oberkirch entsprechend gewürdigt. Doch es sind nicht die Ergebnisse im Spitzensport über welche wir uns Gedanken machen müssen. Es ist die Arbeit mit der Jugend, welche mich veranlasste mich neben der Gemeindepolitik auch in der Verbandspolitik zu engagieren.
Das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin 2005 war für alle Teilnehmer des TVO ein tolles Erlebnis. Das neue Berlin ist kaum wiederzuerkennen aber lässt auch erkennen weshalb unser Staat kein Geld mehr hat. Als große turnerische Veranstaltung des Jahres 2006 liegt in wenigen Wochen das Landesturnfest in Heidelberg vor uns. Oberturnwart Karl Huber hat hier wieder die Fäden in der Hand.
Die Turnerpost 2005 konnte, Dank einiger Sponsoren, der Farbbereich wieder etwas erweitert werden und ich arbeite daran, dass es zukünftig noch mehr wird. Ich bin der Meinung unsere Turnerpost kann sich sehen lassen und ist ein würdiges Renommee für unseren Verein. Doch das entbindet uns nicht von der Aufgabe rechtzeitig um Beiträge zu bitten. Jedes Jahr das gleiche Drama weil keiner bemerkt hat, dass es wieder Oktober geworden ist. Bitte bereits jetzt Beiträge und Bilder sammeln.
Nach der Darstellung des Vereins in der Turnerpost möchte ich nun zum Medium Internet kommen. Seit drei Jahren ist der Turnverein Oberkirch hier vertreten. Und das mit unglaublichem Erfolg. Unter der Adresse www.turnverein-oberkirch.de können tagesaktuell alle Informationen des Vereins abgerufen werden. Sie haben sowohl die News des Gesamtvereins - Änderungen – Übungsbetrieb – Veranstaltungen und vor allem Bilder von allen Ereignissen im TVO. Alle Abteilungen haben eigene Seiten – welche teilweise bzw. nach Wunsch auch von den Abteilungen selbst gepflegt werden.
Die Zugriffszahlen sind enorm – zwischenzeitlich über 51.000. Aktuelles Handball 19.000, Leichtathletik 4200, Aktuelles Volleyball 3500 Zugriffe. Täglich über 100 Besucher auf unsere Webseite. Auch die Turnerpost kann im Internet mit farbigen Bildern angeschaut und nachgelesen werden, sowie auch die Chronik des TVO welche ständig nachgeführt wird.
Der Übungsbetrieb im Verein läuft, soweit er auf Grund der Engpässe noch durchführbar ist, in geordneten Bahnen. Die Ereignisse der letzten Wochen haben mir gezeigt, dass offensichtlich weder in einem großen Teil der Bevölkerung, noch im Gemeinderat bekannt ist was Turnverein Oberkirch eigentlich bedeutet. Bekannt ist wohl, dass der TVO der größte Oberkircher Verein ist, doch was dahinter steckt ist sicher nicht jedem bekannt. Ich möchte wetten, dass höchstens zwei oder drei Mitglieder überhaupt wissen, dass oder wo der TVO eine Geschäftsstelle hat. Und ob jemals ein Gemeinderatsmitglied in dieser Geschäftsstelle war ? Gerade deshalb möchte ich ein paar statistische Zahlen weitergeben: Der Mitgliederbestand beträgt derzeit 2396 Mitglieder, das sind 860 männliche und 1536 weibliche Mitglieder. Davon sind 1042 Jugendliche bis 18 Jahre (368 männliche, 674 weibliche).60 bis 70 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind beim Turnverein im ehrenamtlichen Einsatz. Dabei haben wir inzwischen die stattliche Anzahl von 28 lizenzierten Übungsleitern zur Verfügung, davon vier mit P-Lizenz. Insgesamt 120 Helferinnen und Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf.
Durch den sehr knappen Hallenraum sind aber auch alle weiteren Entwicklungsmöglich-keiten des Vereins deutlich eingeschränkt. So haben wir nach wie vor im Jugendbereich Wartelisten welche zu deutlichem Unmut der betroffenen Eltern führt. Leider stehen uns auch in der kinderaktiven Zeit von 16.30 – 19.00 Uhr z.B. wegen Studium und Beruf, unter der Woche nur bedingt Übungsleiterinnen und Übungsleiter zur Verfügung. Und am Freitag klemmt es dann besonders überall. Inzwischen versuchen wir sogar am Samstagnachmittag im Kasino noch Stunden anzubieten. Das lange angekündigte Hallenmanagement der Stadt Oberkirch wurde letzte Woche dem Gemeindrat vorgestellt. Im Grunde wurde grafisch dargestellt was der TVO seit 15 Jahren auf Excel-Tabellen in der Geschäftsstelle bereits führt. Ansonsten wäre ein Übungsbetrieb von uns nicht durchzuführen. Es hat erstaunlicherweise teilweise zu Betroffenheit geführt. Denn jetzt wurde deutlich was ich seit Jahren immer wieder anprangere, dass wir in der Kernstadt keine ¼ Stunde mehr freien Hallenraum haben. Die Hallen in den Ortschaften teilweise tagsüber leer stehen. Seit wie viel Jahren klage ich an, dass in den Oberkircher Schulen deshalb seit vielen Jahren gegen die gesetzliche Regelung von mindestens drei wöchentlichen Sportstunden verstoßen wird. Sportwissenschaftler sprechen von der Notwendigkeit von einer täglichen Sportstunde. Und diesen Bewegungsmangel sollen die Vereine aufhalten. Wann, wie und wo denn ?? Nahezu die Hälfte aller Kinder hat schon Bewegungsdefizite. Zwischenzeitlich sind wir wieder so weit, dass die Kinderärzte Bewegung verordnen (Adipositas-Kinder) und die Krankenkassen bezahlen das.
Wie soll die Betreuung in einer Ganztagsschule denn funktionieren, wenn für den notwendigen Bewegungstrieb keine Flächen zu Verfügung stehen.
Dabei wäre aus meiner Sicht in der Kernstadt ganz schnell die Luft aus der Problematik zu nehmen. Über unseren Teil des Anbaus an der Sporthalle Oberdorf werde ich bei Punkt 7 der Tagesordnung kommen. Doch gleichzeitig habe ich der Stadt Oberkirch auch den 2. Bauabschnitt, welcher von der Stadt zu realisieren wäre vorgestellt. Ich rede von dem Anbau einer zweiteiligen Gymnastik- und Bewegungshalle seitlich an die Sporthalle Oberdorf. Ich hatte dieses vor einigen Jahren bereits in der Turnerpost vorgestellt. Dieser Anbau von drei Wänden mit einem massiven z.B. Parkettboden, welcher auch mit Straßenschuhen betreten werden kann, wäre innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. Die Kosten von geschätzten 700 TD€ würden durch das seít 1.Januar gültige Sportstättenförderprogramm des Landes mit etwa 150 TD€ bezuschusst. Die Mittel ständen unmittelbar nach Zuteilung durch das Regierungspräsidium zu Verfügung. Dieses Programm ist für etwa fünf Jahre gültig und die Antragsfrist ist in 2006 auf den 30.April verlängert. Sie erinnern sich – durch die im letzten Jahr geführte Protestaktion Vereinspower, wurde die Objektförderung wieder eingeführt und das Programm noch vor den Landtagswahlen verabschiedet. Die kostenintensiven Sanitäreinrichtungenen sind in der Sporthalle Oberdorf bereits vorhanden, desgleichen auch die Umkleidekabinen. a. Mit diesem Anbau könnten sofort den Schulen geholfen werden – das HFG kann nur an drei Tagen der Woche in die Halle – sowohl für Schulsport als auch für das notwendige Betreuungsprogramm. b. Den Vereinen könnte nach Umschichtung des Übungsbetriebs – Karate, Tischtennis, Fußball, Skigymnastik usw. brauchen alle keine Turnhalle sondern nur Bewegungsflächen – mehr Sportraum zu Verfügung gestellt werden. c. Was soll denn der Unsinn in Bottenau eine eigene Halle für über 3 Mio. zu bauen. Bottenau könnte sowohl Fußball als auch Fasentveranstaltungen die SO bequem, sogar zu Fuß, erreichen. Die jährlichen zwei Veranstaltungen könnten in dieser Halle locker durchgeführt werden. d. Das gleiche gilt auch für die Hesselbacher, welchen man auch noch immer die Illusion lässt, dass sie auch noch eine eigene Halle (kostenintensiver Umbau) erhalten.
Ich erwarte von der Stadt – gerade gegenüber den Ortschaften - ein wenig mehr Ehrlichkeit darüber, was machbar und bezahlbar ist.
Doch ich sage immer das eine tun, aber das andere nicht lassen. Selbstverständlich ist jeder Euro, den ich zur Sanierung in die alte Turnhalle Schwarzwaldstraße stecke, unnötig. Diese Halle gehört durch eine neue Halle ersetzt. Und zwar bald! Doch eines ist klar, solange es auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule kein schlüssiges Konzept gibt – Ganztagsschule hin oder her – und vor allem woher sollen den 3 bis 3,5 Mio. Euro kommen. Solange ist doch alles Gerede von einer neuen, nicht realisierbaren Halle unnütz. Auch wenn sie absolut wünschenswert wäre. Über eines sollte man sich jedoch im Klaren sein, wenn dort eine neue Halle für den Schulsport kommt, dann wird es nur eine Zweiteilige Halle sein. Dafür wird aber eine Halle mit zwei Einheiten abgerissen. Das heißt es steht nur qualitativ besserer Sportraum zu Verfügung und nicht quantitativ. Das wiederum heißt, die Hauptschüler werden nach wie vor auf die andere Seite der Stadt zum Schulsport wandern müssen. Dann bitte schön, was soll dann alles Gerede. Darüber sollten sich die Herren Schulleiter endlich mal unterhalten und der Verwaltung Druck machen. Der TVO kann nicht alles leisten. Und jetzt kommt wieder mein Vorschlag: Das Eine tun – aber das Andere nicht lassen. Der Anbau mit den zwei Bewegungsräumen könnte sofort diese Lücke schließen. Und zwar noch in absehbarer Zeit.
Bedanken möchte ich mich am Schluss auch noch einmal bei den vielen passiven Vereinsmitgliedern, welche uns teilweise über Jahrzehnte die Treue halten. Wir haben an diese Treue bei Punkt 8 der Tagesordnung gedacht.
Liebe Sportsfreunde, ich möchte nun zum Abschluss meines Jahresberichts kommen. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern des Turnvereins Oberkirch für die Bereitschaft sich engagieren zu wollen, herzlich bedanken.
Ich kann Ihnen wirklich aus ganzem Herzen versichern, es macht Spaß sich zu engagieren und vor allem in einem so erfolgreichen und guten Verein. Ich werde in diesem Jahr nochmals für die Vereinsführung zur Verfügung stehen. Aber ich muss immer wieder anmerken die biologische Uhr tickt. Da bei dem immer stärker werdenden Arbeitsanfall für dieses Amt sehr schwer ein Nachfolger zu finden ist, werden wir in der nächsten Zeit wohl ein anderes Konzept entwickeln müssen. Da die beruflichen Anforderungen an unsere Ehrenamtlichen auch nicht geringer geworden sind, wird es wohl nicht anders gehen, als zeitweise auch hauptamtliche Kräfte einzusetzen. Auch hierfür müssen wir die finanziellen Voraussetzungen schaffen.
Ich kann Ihnen heute wieder nur sagen, dass alle meine Entscheidungen und Tätigkeiten - auch wenn eventuell aus deren Blickwinkel nicht alle immer damit einverstanden waren - für mich steht immer das Wohle des Vereins im Vordergrund. Ein altes Sprichwort sagt nicht ohne Grund „allen Menschen recht getan – ist eine Kunst die niemand kann.“
Ich wünsche Ihnen und dem Turnverein 1861 Oberkirch weiterhin alles Gute und bedanke mich bei Ihnen für die Aufmerksamkeit.
Hans-Jürgen Ziegler
Ausschnitt aus der Tagesordnung
7. Bauvorhaben Sporthalle Oberdorf Wie bereits in der Turnerpost angekündigt und auch in der Presse bereits behandelt beabsichtigen wir im Bereich der Sporthalle Oberdorf die Initiative zu ergreifen. Über die Notwendigkeit der Baumaßnahme gibt es eigentlich seit vielen Jahren allgemeine Zustimmung. Auch darüber, dass was wir jetzt realisieren wollen eigentlich eine komplette städtische Baumaßnahme sein müsste. Doch nachdem die Diskussion seit Jahren im Kreis geführt wird und einfach kein Schritt weiter zu erkennen war, habe ich das Projekt jetzt forciert. Ich war mir eigentlich immer im Klaren, dass für eine Baumaßnahme ausschließlich zu Verbesserung der Bewirtungsmöglichkeit die einzusetzenden Mittel in keinem wirtschaftlichen Verhältnis stehen. Daher habe ich die Variante mit dem Bau eines weiteren, eigenen Gymnastikraumes, in den Vordergrund gestellt. Ob dieses jetzt in ein- oder zweistöckiger Weise geschieht, war ebenfalls eine wirtschaftliche Lösung.
Das heißt, ich habe letzten Sommer, nachdem es von Seiten des Gemeinderats immer wieder hieß – stellt doch endlich mal einen Antrag, das dann auch getan. Das sollte rechtzeitig vor den Beratungen zum nächsten Haushalt geschehen. Ursprünglich wollte das Bauamt meine Ideen weiter entwickeln, doch das scheiterte letztendlich an Kapazitätsmangel des Bauamts. Ich habe dann mit Einvernehmen des Stadtbauamts einen eigenen Architekten, im Auftrag des TVO, die Ideen weiter entwickeln lassen und eine förmlichen Antrag an die Stadt Oberkirch gestellt. Daraus resultierte dann, nach einem Gespräch in Freiburg, ein Antrag beim BSB / OFD um Bezuschussung der Maßnahme. Die übrigen Details konnten Sie aus der Presse entnehmen, Weshalb letztendlich zum Jahresende der zeitliche Druck entstand lag ausschließlich bei der Verwaltung denn das Einverständnis der Stadt musste noch vor Jahresende nach Freiburg. Die Kommentare in der Presse – wonach ich kurz vor dem Haushalt noch einen Antrag eingeschoben habe – ist eigentlich falsch, aber, so sage der Redakteur, gibt es rhetorisch aber mehr her.
Zur besseren Information haben wir eine kleine Präsentation vorbereitet.
Zwischenzeitlich liegt sowohl ein genehmigter Bauantrag als auch ein Baufreigabe mit Mittelzusage des BSB vor. Theoretisch könnten wir nächste Woche loslegen – falls die Versammlung zustimmt. Es ist beabsichtigte den Bau soweit auszuführen, dass bis zur nächsten Saison (Winter) der Eingang wieder frei wird. Ob die Räume zu Beginn der Handballrunde zu nutzen sind, kann ich heute noch nicht sagen. Aber wir müssen die Adaptionen an den alten Baukörper in den Ferien, außerhalb des Schulbetriebs, durchführen. Auch die Diskussionen ob und wann die Stadt die Mittel beisteuert sind so uninteressant, denn die Baumaßnahme muss über den Sommer laufen, schon wegen des Schul- und Sportbetriebs. Wir, die Jahreshauptversammlung, müssen heute ja dazu sagen.
Abstimmung
8. Beitragsanpassung Wie leider überall festzustellen laufen auch uns die Kosten davon. Wenn man den Bericht des Kassiers verfolgt hat, haben wir ein Einnahmenvolumen von 120 TD. Davon wird noch nicht einmal die Hälfte aus Beitragseinnahmen gedeckt. Die übrige Hälfte besteht zum größten Teil aus Zuschüssen, welche teilweise jährlich in Frage gestellt werden können. Wir sind daher verpflichtet rechtzeitig vorzubeugen.
Durch intensive landesweite Aktionen ist es dieses Jahr gelungen die erneuten Kürzungen im Land abzumildern. D.h. die Übungsleitervergütung, Rückvergütungen für die lizenzierten Übungsleiter von 1,80 € pro Übungsstunde, konnte vorerst verhindert werden. Aber nur vorerst, denn wie es noch kommt wissen wir derzeit nicht. Die 30 % Bezuschussung der Sportgerätebeschaffung bleibt aber komplett gestrichen. Dieses ist für uns, in einem so großen Verein, ein nicht unerheblicher Posten. Wir haben uns zwar in den letzten Jahren beim Ersatz der Sportgeräte, deutlich zurückgehalten, können dieses aber nicht länger durchhalten, da auch die Stadt merklich an der Ausstattung spart. Desgleichen wird sich auch der Antragsstau, bei der Bezuschussung im Sportstättenbau, nicht ändern.
Wir haben daher in der Vorstandschaft beschlossen in diesem Jahr d.h. ab 2007 eine weitere, geringe Beitragsanpassung vorzuschlagen. Was andere Vereine im Umkreis bereits vor Jahren vorgenommen haben, müssen wir in geringerem Umfang nachvollziehen. Wir schlagen daher vor, die Mitgliedsbeiträge für Jugend und Erwachsene ab dem 01.01.2007 um 5 € anzuheben. Da wir uns auf einen treuen Stamm von passiven Mitgliedern verlassen können, ist aber beabsichtigt, jetzt eine Trennung von Aktiv und Passiv vorzunehmen. Das erhöht zwar unseren Verwaltungsaufwand, aber ich halte dieses für gerechtfertigt. Diese Erhöhung trifft daher nur die Aktiven Mitglieder, Jugend und Erwachsene. Auch die Familienbeiträge bleiben konstant. D.h. ab dem 4. Familienmitglied wird nur noch der bisherige Versicherungsbeitrag von 5 €, genau so wie bei den Kleinkindern, fällig. Wir haben aber jetzt das große Problem wer ist aktiv wer ist passiv, denn wir können, bei der großen Zahl von Vereinsmitgliedern, nicht ständig kontrollieren und einen Automatismus nach welcher Zeit, funktioniert auch nicht. Das heißt wir schlagen folgende Regelung vor: Mitglieder welche als passiv geführt werden wollen, sollten sich bitte in der Geschäftsstelle gezielt als passiv melden. Bei Neuanmeldungen wäre das auch anzugeben.
Präsentation
|