 | | 04.12. - Nikolausturnen 2005 |
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|  | Seitenanfang |  |  | | 14.-20.05. - Internationales Deutsches Turnfest Berlin 2005 |
 |  | Internationales Deutsches Turnfest Berlin 2005 14. - 20.Mai 2005
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|  |  | Mit 53 Teilnehmern war der Turnverein 1861 Oberkirch beim Internationalen Deutschen Turnfest vom 14.bis 20.Mai 2005 in Berlin vertreten. Die Anreise der Teilnehmer aus ganz Baden erfolgte mit drei Sonderzügen, wobei wir ab Appenweier dem Sonderzug II (ab Offenburg) zusteigen konnten.
Mit 895 Teilnehmern gehörte den Ortenauer Turngau zu den größten badischen Teilnehmergruppen. Baden war insgesamt mit 10.000 Teilnehmern mit am stärksten vertreten.
Neben den sportlichen Wettkämpfen und Showvorführungen kam auch die Kultur in unserer Bundeshauptstadt nicht zu kurz.
Eine gigantische Abschlußveranstaltung am Freitagabend brachte die Stimmung und Begeisterung der über 70.000 Besucher im Olympiastadion - mit 7000 Aktiven - zum Überkochen.
Hier noch einige Daten zum Turnfest: Über 100 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon : 94.000 gemeldete Aktive (Dauer-Teilnahme) über 5.500 Helferinnen und Helfer über 2.000 Mitwirkende in Shows und Programmen Zwei Drittel aller Aktiven sind Frauen, ein Drittel Männer 51 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind jünger als 30 Jahre 25 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören der Generation 50 Plus an 3.600 ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 33 Ländern 4.300 Vereine
Bildergalerie vom Deutschen Turnfest
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|  |  | |  |  | Ergebnisliste der Oberkircher Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Wahlwettkämpfe: Leichtathletik M 15-16: 74. Lars Spegg 17,40, 120. Florian Bruder 14,40, Geräteturnen M 17-18: 155. Ralf Vogt 6,20 Mischwettkampf M 19-20: 296. Sebastian Marr 24,50, 662. Jochen Fieß 17,85 Geräteturnen M 19-29: 108. Kai Mainzer 25,45 Leichtathletik M 19-29: 16. Matthias Kimmig 26,20, 54. Sebastian Schwab 22,90, 89. Simon Haas 21,55 19. Bernd Mayer 17,45, 258 Lukas Lienhard 15,45, 287. Christian Riegelsberger 14,50 Leichtathletik M 30-34: 73. Stefan Bitsch 13,30 Leichtathletik M 45-49: 104. Jürgen Bruder 2,80 Leichtathletik F 15-16: 55. Andrea Huber 20,70, 59. Franziska Möker 20,50 Leichtathletik F 17-18: 33.Sabina Maier 17,40 Leichtathletik F 19-29: 123. Karin Maier 14,65, 160. Sandra Huber 4,55
Geräteturnen: Pokalwettkampf M 35: 10. Volker Hättig 42,90, 19. Jürgen Schweiger 39,65 Pokalwettkampf M 40: 12. Christian Männle 42,20 Pokalwettkampf B7 M19+: 41. Simon Fischer 51,50
Volleyball: Freizeitturnier mixed 19+:
Vereins-Fitnesstriatlon:
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|  | Seitenanfang |  |  | | 19.03.2005 - Jahreshauptversammlung |
|  | Seitenanfang |  |  | | 07.01. - Neujahrsempfang 2005 des Turnvereins Oberkirch |
 |  | Neujahrsempfang für alle Vereinsmitarbeiter
Der Neujahrsempfang für alle Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Freitag 7. Januar 2005 um 18.00 Uhr im Kasino Europa Straßburger Str. 3 (OG).
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|  |  | Besinnliches - Kritisches - und Amüsantes beim Neujahrsemfang des TVO
Die Vorstandschaft des Turnvereins 1861 Oberkirch e.V. hatte am Freitag 7.Januar zum schon traditionellen Neujahrsempfang für seine Übungsleiter/innen, Helfer/innen und Funktionsträger ins Kasino Europa eingeladen. Über 50 Vereinsmitarbeiter waren der Einladung gefolgt und trafen sich für einige Stunden in gemülicher Atmosphäre zum Gedankenaustausch.
Michael Klett und Marco Kimmig von der Musikschule Oberkirch stimmten mit Geige und Violine auf den Abend ein, bevor dann der 1.Vorsitzende des größten Oberkircher Vereins, Hans-Jürgen Ziegler, das Wort ergriff. Zuerst dankte er der Musikschule Oberkirch für die gute Nachbarschaft im Oberkircher Haus der Jugend und Kultur und die Bereitschaft, durch musikalische Beiträge der Musikschüler den Abend zu bereichern. Nach kurzen Rückblicken über das vergangene sportliche Jahr 2004 mit all seinen Höhen und Tiefen - hierzu zählte auch der kurze Einblick der Handballer in der Landesliga, mit dem derzeitigen Spitzenplatz in der Bezirksklasse, als auch der angepeilte Wiederaufstieg in die höhere Klasse. "Wir werden wohl gemeinsam ein größeres Fest anpeilen, wenn sowohl der TVO als auch der SVO in 2005 den Wieder-Aufstieg in die Landesliga schaffen sollten", so der TVO Vorsitzende. Einen Ausblick gab er auch auf des Deutsche Turnfest über Pfingsten 2005 in Berlin, deren Anmeldefrist in den nächsten Tagen abläuft. Kritisch ging der Vorsitzende auch mit der BW-Landesregierung ins Gericht. Die angedachte weiteren Kürzungen der Landesmittel treffen die Turn- und Sportvereine ins Mark. "Es besteht keinerlei Planungssicherheit mehr, weil jedes Jahr neue Hiobsbotschaften aus Stuttgart kommen. "Wir, das sind 8 Sportvereine aus Württemberg und 8 Vereine aus Baden. haben inzwischen eine Selbsthilfe-Aktionsbündnis gegründet (www.vereinspower.net und www.vereine-vor-dem-aus.de), welches über die Medien die breite Bevölkerung aufklären soll wie ernst die Situation geworden ist, und wie es mit dem Sport in Baden-Württemberg weitergehen soll".(Informationen hierzu auch unter News/Sportpolitik) Doch es gab auch viel Positives zu berichten. So ist der Bestand an über 70 bestens ausgebildeten und motivierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter das größte Plus auf der Habenseite des Vereins. "Es macht Spaß in solch einem guten Verein Vorsitzender zu sein", so Hans-Jürgen Ziegler, welcher dieses Amt seit fast 15 Jahren ausübt.
Einen amüsanten Rückblick auf die Generationen welche in den 50er bis 60er Jahren Kind waren, gab Ziegler zum Abschluß.
Es ist rückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten. Als Kinder saßen wir in Auto´s ohne Sicherheitsgurte, unsere Bettchen waren angemalt mit strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohen Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche aus Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Seifenkisten und entdeckten erst bei der Fahrt, dass wir die Bremsen vergessen hatten, damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verliesen das Haus morgens zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Wir waren den ganzen Tag im Freien und niemand wusste wo wir waren - und hatten noch nicht einmal ein Handy dabei. Wir haben uns geschnitten, brachen die Knoche und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst und keiner fragte nach der Aufsichtspflicht. Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht dick. Wir tranken mit unsern Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo, Video-Spiele, eigene Fernseher und Computer - wir hatten Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich ? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen wer gut war. Wer nicht gut war mußte lernen mit Enttäuschungen klar zu kommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere - sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zu Änderung der Leistungsbewertung. Unsere Taten hatten manchmal auch Konsequenzen, das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil - sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas !!
Unsere Generation hat eine Fülle von inovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit all dem wußten wir umzugehen - und Du gehörtst dazu. Herzlichen Glückwunsch!
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